Wenn es im Duisburger Norden dampft, zischt und sogar kurz knallt, liegt das an Thyssenkrupp Steel (TKS). Der Stahlkonzern führt am Dienstag, 30. September, Sanierungsarbeiten an einer Dampfverbundleitung in Beeck durch. Die Leitung liegt nach Konzernangaben zwischen dem werkseigenen Kraftwerk in Ruhrort und dem Dampfverbund des Hüttenwerks in Bruckhausen.
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Die Arbeiten sollen außerhalb des Werksgeländes stattfinden – unter anderem am Hundeplatz und an der Erdgasübernahmestation in der Nähe der Jet-Tankstelle an der Friedrich-Ebert-Straße.
Thyssenkrupp Steel lässt es im Duihat die Erklärung
Zwischen 7 und 16 Uhr könne es zu Zischgeräuschen und Dampfwolken kommen. Auch kurze Knallgeräusche seien möglich. Dieses Knallen entstehe, erläutert Thyssenkrupp, durch sogenannte Dampfschläge in der Leitung. Für Menschen und Umwelt bestehe keine Gefahr.
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Die Dampfverbundleitung wurde für die Sanierungsarbeiten vorübergehend außer Betrieb genommen, sie ist etwa vier Kilometer lang und hat einen Durchmesser von rund einem halben Meter. Sie ist notwendig, um Prozesswärme im Energieverbund des Hüttenwerks zu verteilen.
Indem Strom- und Wärmerzeugung in den Kraftwerken gekoppelt werden, können Prozessgase effektiv genutzt werden, die bei der Stahlerzeugung anfallen. Gleichzeitig werden laut Thyssenkrupp rund 20.000 Haushalte am linken und rechten Niederrhein mit Fernwärme versorgt.
Der Stahlkonzern möchte die Unannehmlichkeiten für die Nachbarschaft der betroffenen Viertel im Stadtnorden so gering wie möglich halten. Die Werkfeuerwehr sei über die Arbeiten informiert. Die Sicherheitszentrale der Werkfeuerwehr ist in Notfällen unter 0203 5241212 erreichbar.




