Zivile Einsatzkräfte haben am späten Mittwochabend (3. September) gegen 22.40 Uhr im Bereich Franz-Schubert-Straße/Brucknerstraße in Duisburg-Rheinhausen ein verdächtiges Fahrzeug mit polnischem Kennzeichen beobachtet. Wie die Duisburger Polizei berichtet, fuhr ein Auto die umliegenden Straßen in auffällig langsamer Geschwindigkeit ab und erweckte den Eindruck, dass die Insassen die Gegend und Wohnhäuser auskundschafteten.

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Auf der Brucknerstraße stiegen drei Männer aus und verschwanden zwischen Wohnhäusern. Nach kurzer Zeit rannten sie zurück, stiegen hastig in ihren Pkw und fuhren davon.
Einbruch in Duisburg-Rheinhausen: Offenes Fenster und zerschnittenes Fliegengitter
Die Beamten kontrollierten daraufhin die umliegenden Häuser und stellten an einem Mehrfamilienhaus auf der Brucknerstraße ein offenstehendes Fenster mit einem zerschnittenen Fliegengitter fest. Die Polizisten konnten erkennen, dass die Räumlichkeiten durchwühlt worden waren.
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Weitere Einsatzkräfte nahmen sofort die Verfolgung des flüchtigen Fahrzeugs auf. Im Bereich der Autobahn-Abfahrt der A42 an der Friedrich-Ebert-Straße erfolgte der Zugriff. Die Beamten nahmen die drei Insassen mit georgischer Staatsangehörigkeit – Männer im Alter von 23, 34 und 52 Jahren – vorläufig fest.
Im Wagen fanden die Einsatzkräfte mutmaßliche Tatbeute, darunter mehrere Uhren, eine Goldmünze, ein Parfüm, einen Rolex-Verschluss sowie ein Messer. Zudem stellten die Polizisten einen Schraubendreher als mögliches Tatmittel und den Citroën sicher.
Neben dem Tatverdacht des Wohnungseinbruchs besteht gegen die Festgenommenen auch der Verdacht des illegalen Aufenthalts in Deutschland. Sie wurden ins polizeiliche Gewahrsam gebracht und am Donnerstag, 4. September, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einem Haftrichter vorgeführt. Das Trio sitzt nun in Untersuchungshaft.




