In dieser Woche dreht sich die Situation auf der A59 in Duisburg um: Zwischen dem Kreuz Duisburg-Nord und dem Kreuz Duisburg wird die Sperrung in Fahrtrichtung Süden wohl überpünktlich am Montagabend aufgehoben. Für gut 24 Stunden herrscht dann Normalität, bis im gleichen Bereich die Vollsperrung in Fahrtrichtung Dinslaken am Dienstagabend, 20 Uhr, aktiviert wird. Bis zum 26. August wird die Nord-Süd-Achse dann erneut zur Einbahnstraße.

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Eine schlechte Nachricht für Lkw- und Autofahrer: Auch diesmal führt die offizielle Umleitung in die Dauerbaustelle im Kreuz Kaiserberg. Bei der Sperrung in Richtung Süden standen Verkehrsteilnehmer dort im Berufsverkehr häufig über 30 Minuten im Stau.

A59-Sperrung: Umleitung führt über A40, A3 und A42
Die Umleitungsstrecke in der Gegenrichtung läuft nun so: Im Kreuz Duisburg werden die Autofahrer auf die A40 in Richtung Essen abgeleitet. Im Kreuz Kaiserberg geht es dann auf die A3 in Richtung Arnheim und im Kreuz Oberhausen-West weiter auf die A42 in Richtung Kamp-Lintfort. Im Kreuz Duisburg-Nord kommen die Verkehrsteilnehmer dann zurück auf die A59 (siehe Grafik).
Was ist bei der Umleitung zu beachten? Es ist davon auszugehen, dass sich der Verkehr auf der A59 in Richtung Dinslaken vor allem im Feierabendverkehr vor der Abzweigung zur A40, also in Höhe der Innenstadt, massiv stauen wird. Auch im Kreuz Kaiserberg selbst droht dann noch einmal Stau.
Stadt warnt vor Schleichwegen über innerstädtische Straßen
Die zweite Sperrung der A59 ist wegen der Arbeiten an der maroden Berliner Brücke notwendig (Teilbauwerke Ruhrbrücke und Hafenbecken C).

Unterhalb des Teilbauwerks Ruhrbrücke wird ein verstärkter Längsträger eingebaut, am Teilbauwerk Hafenbecken C ein Verstärkungsblech an einem Längsträger ausgetauscht. Ziel dieser Maßnahmen ist nach Angaben der zuständigen Autobahn GmbH die Verbesserung des allgemeinen Zustandes des Brückenzugs, die Erhöhung der Tragfähigkeit und somit die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit.
Die Berliner Brücke ist bereits seit Oktober 2024 für Lkw ab 40 Tonnen gesperrt, weil erhebliche Mängel an der Tragfähigkeit festgestellt wurden. Vor der Einschränkung galt für den 1,8 Kilometer langen Autobahnbrückenzug noch eine Restnutzungsdauer bis 2029. Die Autobahn GmbH des Bundes hat vor rund drei Monaten grünes Licht für den Neubau bekommen.

Bereits bei der ersten Sperrung kam es zu erheblichen Staus auf den Schleichwegen durch Duisburg. Die Stadt hatte vorab davor gewarnt, die offizielle Umleitungsstrecke zu verlassen.





