Nach traurigem Abschied: Tierart kehrt in den Zoo Duisburg zurück
- Der Zoo Duisburg begrüßt zwei neue Flachlandtapire.
- Die Tapire teilen sich ihre Anlage mit Ameisenbären.
- Tapire sind die größten Vertreter der südamerikanischen Tierwelt.
Der Zoo Duisburg freut sich über zwei Neuzugänge: Bonita und Eve leben jetzt am Kaiserberg. Mit den zwei Weibchen können ab sofort wieder Flachlandtapire im Tierpark beobachtet werden.

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Die Neuankömmlinge sind bereits auf der Außenanlage zu sehen, berichtet der Zoo. Sie schnuppern neugierig an frischem Laub oder dösen entspannt in den Unterständen. Revierleiter Florian Thaller begleitet gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen die Eingewöhnung. Der Pfleger beschreibt seine neuen Schützlinge als „freundlich“ und „sehr aufgeschlossen“. Man merke jedoch direkt, dass die kleinere Eve das dominantere Tier ist.
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Die Tiere teilen sich ihre Anlage mit den großen Ameisenbären Pina und Hombre. Für Besucher hat Florian Thaller einen Tipp für besondere Beobachtungen: „Aktuell hält sich Bonita gerne im vorderen Bereich der Anlage auf, während Eve eher den hinteren Unterstand am Badebecken bevorzugt.“ Zuvor haben die Tiere in englischen Zoos gelebt.
Zoo Duisburg: Trauriger Verlust entzweite unzertrennliche Tiere
Dem Umzug waren unterschiedliche Instandhaltungsmaßnahmen rund um die bestehende Tapir-Anlage vorausgegangen. Seit Februar haben keine Tapire mehr am Kaiserberg gelebt. Damals hatte Tapir Pepone den Tierpark verlassen. Sein Vater Alfonso, mit dem er jahrelang das Gehege geteilt hatte, starb im Oktober 2024 im hohen Alter von 27 Jahren. Obwohl Tapire normalerweise Einzelgänger sind, galten Vater und Sohn bis zu Alfonsos Tod als unzertrennlich, kuschelten sogar miteinander.
Schon damals hatte der Zoo Duisburg angekündigt, dass in absehbarer Zeit Tapire in den Tierpark zurückkehren werden. Die Tiere bewohnen in der freien Wildbahn tropische Regenwälder und Buschland-Regionen in Südamerika und ernähren sich von Gräsern, Blättern, Wasserpflanzen und Früchten.
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Rein äußerlich erinnern Tapire mit ihrer Rüsselnase an Schweinchen. Doch der Schein trügt: Verwandtschaftlich stehen sie Pferden und Nashörnern am nächsten. Tapire werden auch ganz schön groß: Mit einem Körpergewicht von bis zu 250 Kilogramm stellen sie die größten Vertreter der südamerikanischen Tierwelt dar.






