Für zehn Tage sind die FISU Games in Duisburg zu Gast. Der Anspruch der Veranstalter: Duisburgerinnen und Duisburger sollen nicht nur zuschauen, sondern aktiv mitmachen können. Dafür entsteht auf dem König-Heinrich-Platz ein „Sportcampus“ mit unterschiedlichen Angeboten. Eine Hauptattraktion entsteht aktuell vor den Stufen des Stadttheaters: ein mobiler Swimmingpool, nicht nur für Sportler.

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Das Becken samt Anlage umfasst nahezu den gesamten Vorplatz des Stadttheaters. 13 mal 18 Meter groß wird der fertige Pool sein und ungefähr 1,40 Meter tief. Um das zu erreichen, braucht es ungefähr 200.000 Liter Wasser – mehr als ein durchschnittlicher Zwei-Personen-Haushalt in zwei Jahren verbraucht. Entsprechend aufwendig ist auch der Aufbau.

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Bereits seit Freitag läuft die Vorbereitung, berichtet eine Mitarbeiterin von Duisburg Kontor vor Ort. Zunächst musste auf dem Vorplatz ein Sandbett aufgeschüttet werden, andernfalls wäre der Boden zu schief gewesen. Am Wochenende wurde dann das Poolgestell errichtet. Montag hat der Poolbetreiber Go Pool dann damit begonnen, das Becken mit Wasser zu füllen.

Um an solch große Wassermengen gelangen zu können, darf der Poolbetreiber Go Pool Wasser direkt aus dem Hydranten nutzen, der vor dem Theater installiert ist. Dieses Wasser wird mithilfe von elf Düsen in das Becken gepumpt, erklärt ein Mitarbeiter der Firma. Trotzdem dauere das Befüllen ungefähr sechs bis sieben Stunden. Danach müssen dem Wasser noch die nötigen Chemikalien, wie etwa Chlor und Flockmittel, versetzt werden, um die Qualität und Sauberkeit zu erreichen. Dann sei der Pool einsatzbereit.

Noch am Montag wird das Becken mit Wasser befüllt.
Noch am Montag wird das Becken mit Wasser befüllt. © FUNKE Foto Services | Alexandra Roth

Bis dort die ersten Aktivitäten stattfinden, müssen sich Besucherinnen und Besucher jedoch noch etwas gedulden: Erst mit der offiziellen Eröffnung der FISU Games am Donnerstag wird der Pool in Betrieb genommen. Dann wird es außerdem Toiletten und Umkleiden mit Duschen für alle Schwimmfreudigen geben. Denn die Angebote vor Ort sollen vielfältig sein: „Wassersportvereine können sich präsentieren und spannende Sportarten, wie zum Beispiel Kanupolo, vorstellen“, erklärt Alexander Klomparend, Sprecher von Duisburg Kontor.

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Doch es gibt noch eine Besonderheit: Der Pool wird bis zum 27. Juli auch immer wieder für alle Interessierten zur freien Nutzung geöffnet sein. Wer sich online eine Zeitspanne reserviert (www.duisburgkontor.de/freies-schwimmen), kann im Pool kostenlos und unter Aufsicht von DLRG oder Feuerwehr schwimmen gehen. Nach dem Duispool im Innenhafen bekommt Duisburg somit ein zweites ungewöhnliches und temporäres „Freibad“.

Damit die Anlage geschützt und die Sicherheit für alle gewährleistet ist, setzt der Veranstalter Duisburg Kontor auf einen geregelten Zugang. So sollen Schwimmerinnen und Schwimmer nur über einen Eingang ins Becken gelangen können, der sich auf der linken Seite befindet. Zudem sei nicht nur für tagsüber, sondern auch nachts ein Sicherheitsdienst engagiert.