Gegen Ende des letzten Traumzeit-Tages im Duisburger Landschaftspark kamen die Besucher nochmal richtig ins Schwitzen – nicht nur der tropischen Temperaturen wegen. Die Band „Make a Move“ machte ihr Publikum vor der Hochofenbühne mit fetten Bläsersätzen, Euphorie und vielen Mitmach-Choreographien derartig heiß, dass sie eigentlich einen Platz auf der großen Cowperbühne verdient gehabt hätte.

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Ungefähr zur gleichen Zeit zog das Team um Traumzeit-Chef Frank Jebavy eine erste Bilanz. „Wir sind im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2024 noch ein bisschen gewachsen“, sagt Jebavy, etwas über 10.000 Tickets wurden verkauft. Freitag und Samstag waren restlos ausverkauft, am Sonntag gab es wenige Restkarten. Auf dem Campingplatz hinter dem ehemaligen Hüttenwerk tummelten sich 1350 Menschen aus ganz Deutschland.

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„Besucherrekkorde“, erinnert Frank Jebavy, „bestätigen uns natürlich, aber sie sind kein Selbstzweck.“ Vielmehr wolle man den Besuchern „ein emotionales Erlebnis“ verschaffen, mit Musik, die etwas neben dem Mainstream liege. Elementar dafür seien nicht nur große Headliner wie „Jimmy Eat World“, sondern gerade auch nischigere Künstler. „In meinen Augen standen für diesen Gedanken vor allem die Konzerte in unserer wirklich außergewöhnlichen Gießhalle, unter anderem mit den Bands Catt, Efterklang und The Notwist.“

Traumzeit-Festival 2026: Kartenvorverkauf läuft schon

Das neue, bargeldlose Bezahlsystem hatte sich zum Festivalbeginn zwar kurz verschluckt, Jebavy sieht es aber trotzdem als Erfolg. „Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten in den ersten Stunden des Festivals lief dieses System rund.“ Wie erhofft habe es für kürzere Wartezeiten an den Ständen der Festival-Gastronomen gesorgt. „Wir wollen das im nächsten Jahr fortführen.“

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Apropos nächstes Jahr: Der Termin für das Traumzeit-Festival 2026 steht schon, vom 19. bis zum 21. Juni wird der Landschaftspark wieder zum musikalischen Abenteuerspielplatz. Der Vorverkauf beginnt schon jetzt, am Montag, 23. Juni, um 12 Uhr unter traumzeit-festival.de. Das auf 500 Stück limitierte „Feierabend-Ticket“, die drei Festivaltage bekommt man damit für 90 Euro, war innerhalb von sage und schreibe vier Stunden ausverkauft. Der Vorverkauf läuft trotzdem weiter, das „Frühschicht-Ticket“ für alle drei Festivaltage kostet 105 Euro, auch die Campingtickets sind schon im Vorverkauf (Zelt: 30 Euro pro Person, Campervan oder Wohnwagen: 50 Euro pro Person). Natürlich kauft man damit die Katze im Sack, noch ist keine Band bekannt – bei der Traumzeit kann man das aber guten Gewissen tun. Schließlich gehört das irgendwie zum Reiz dieses besonderen Festivals: Nichts erwarten und tolle neue Musik entdecken.