Für die einen sind sie die Rettung bei Regen, für andere – und im aktuellen Zustand – sind sie wohl eher ein Schandfleck: die Arkaden in der Duisburger Innenstadt. Der Entschluss, die gewölbte Überdachung zu modernisieren, steht bereits fest. Doch das Vorhaben wird sich verzögern.

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Bereits im Mai hätten die Arbeiten an den Arkaden beginnen sollen. Mit der Umsetzung und Ausschreibung des Projektes wurden die Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) beauftragt, doch bislang hat die Stadttochter kein geeignetes Unternehmen für die Realisierung finden können.

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Arkaden in Duisburg: Modernisierung verzögert sich

Zwei Vergaberunden hat es bereits gegeben, informiert eine WBD-Sprecherin. Dass im Zuge einer Ausschreibung nicht sofort ein geeigneter Bewerber gefunden wird, sei angesichts des Fachkräftemangels nicht ungewöhnlich, heißt es weiter. Es werde nun einer neuer Versuch gestartet.

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Im geplanten Ablauf wird es nun zu Verzögerungen kommen. „Wir gehen aber davon aus, dass wir im Sommer anfangen können“, erklärt die Sprecherin der Stadttochter. Ein großer Teil der Maßnahme solle bis September abgeschlossen sein, einzelne Baumaßnahmen können sich aber verzögern.

Geplant ist, dass die alten Dächerkacheln durch eine UV-beständigere Plexiglasvariante eins zu eins ersetzt werden. Die blau-grauen Stahlpfeiler, die das Dach tragen, sollen erhalten bleiben.

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Arkaden bekommen wieder eine Taubenabwehr

Ein Einkaufsbummel soll somit weiterhin ohne Regenschirm möglich sein. Doch ein Imagegewinn können die Arkaden nur sein, wenn sie in Zukunft nicht wieder völlig verdreckt sind. Ein Problem wird mitgedacht: Um die Arkaden vor den Hinterlassenschaften von Vögeln zu schützen, soll wieder eine Taubenabwehr installiert werden.

Mit einer Breite von 3,70 Meter schützt die Überdachung seit 40 Jahren beim Bummel entlang der Königstraße, Düsseldorfer Straße und am Kuhtor. In vier Teilstücken erstrecken sich die Arkaden über eine Länge von rund 570 Metern. Zirka 1000 Scheiben sind verbaut.

Entstanden ist die Konstruktion zwischen 1984 und 1987. Der Bau kostete damals mehr als drei Millionen D-Mark. Die Kosten für die Modernisierungsmaßnahme sind bislang noch nicht kommuniziert.

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Der Austausch der Scheiben soll für die Geschäfte keinen Einfluss haben, ein Zugang zur Ladenstraße sei bei der wandernden Umsetzung jederzeit möglich, informieren die Wirtschaftsbetriebe. Auch geplante Straßenfeste und Veranstaltungen sollen uneingeschränkt stattfinden können.