Diese mysteriöse Villa fasziniert viele Menschen – und lockt immer wieder Einbrecher an: Jüngst haben Unbekannte die Haustür des ehemaligen Hotels Grunewald an der Düsseldorfer Straße aufgebrochen. Die Tür stand sperrangelweit auf. Die Besitzer haben schnell reagiert.

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Sie ließen am Mittwoch die zerstörte Haustür des Haupteingangs mit Sperrholzplatten verriegeln. Darüber hinaus wurden neue Bauzäune aufgestellt, um Unbefugten den Zutritt zu erschweren. „Da brechen ständig Leute ein“, sagt ein Sprecher der beiden Duisburger Besitzer. „Darum haben wir das Gebäude nochmal zusätzlich gesichert. Aber wer da unbedingt rein will, kommt auch rein.“

Brandstiftung in Duisburger Lost Place Hotel Grunewald: Polizei hat keine heiße Spur

Das ehemalige Hotel steht seit dem Tod der Besitzerin 2014 leer. Das bekannte Haus zieht Neugierige und Urbexer an, die verlassene Orte – Lost Places – erkunden. Am 14. April musste die Feuerwehr zum vierten Mal binnen eines Jahres zum ehemaligen Hotel ausrücken und einen Brand im Dachgeschoss löschen.

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Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. Laut Staatsanwaltschaft gibt es aber bislang keine Hinweise auf Täterinnen oder Täter. Die nach den Bränden im Juni und Juli 2024 eingeleiteten Verfahren blieben ergebnislos, die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen inzwischen eingestellt.

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Das Gebäude dürfte durch den Brand und die Löscharbeiten im April 2025 stark beschädigt worden sein. Dabei hatte die Stadt im Januar 2024 eine Untersuchung zum Denkmalwert des Hauses eingeleitet und stellte es unter vorläufigen Schutz.

Besitzer haben Gutachten beauftragt

Nach dem jüngsten Brand haben die Besitzer ihrerseits ein Gutachten beauftragt, um herauszufinden, ob die Villa noch sanierbar oder nicht mehr zu retten ist: „Wir wollen die Statik und das Holz untersuchen lassen“, sagt der Sprecher der beiden Duisburger.

Sie hatten das Haus zwei, drei Jahre nach dem Tod der Besitzerin gekauft. Nachdem einige ihrer Vermietungs- und Nutzungspläne gescheitert waren, wollen sie das Haus nun verkaufen: „Vielleicht findet sich ja ein Liebhaber.“