Aufregung im Duisburger Hauptbahnhof: Der Personentunnel musste am Freitagmorgen zwischenzeitlich gesperrt werden, nachdem eine Frau wild mit Pfefferspray um sich gesprüht hatte. 50 Personen klagten anschließend über Atembeschwerden.

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Der Vorfall ereignete sich nach Informationen der Bundespolizei gegen 9 Uhr. Vor einem Ladenlokal in der Hauptpassage versprühte die Frau aus noch unbekanntem Grund das Pfefferspray. Die Beamten wurden alarmiert. Zwei Rettungswagen versorgten vor Ort die 50 Reisenden, die über Atemprobleme berichteten. Vier von ihnen konnten ihre Reise nach der Behandlung fortsetzten.

Die Einsatzkräfte sperrten den Personentunnel des Hauptbahnhofs für 20 Minuten ab und räumten den Bereich, um die reizende Luft zu entfernen. Die Brandschutztüren wurde dafür geöffnet und die Passage gelüftet – und die Situation entschärft.
Fahndung nach der Täterin aus dem Duisburger Hauptbahnhof läuft
Die unbekannte Täterin konnte flüchten. Die Ermittler konnten bei der Videoauswertung ein Bild der Verdächtigen sichern. Laut Bundespolizei besteht der Verdacht auf gefährliche Körperverletzung durch den Einsatz von Pfefferspray. Eine Nahbereichsfahndung blieb ohne Erfolg.
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Die Fahndung nach der Unbekannten läuft weiter. Die Bundespolizei bittet Zeugen, sich unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 zu melden, falls sie sachdienliche Hinweise zum Vorfall oder zur Täterin machen können.




