Der Zoo in Duisburg hat einen neuen Roten Panda: Seit kurzer Zeit lebt Malou am Kaiserberg. Die gebürtige Französin hat sich demnach bereits gut eingelebt und erkundet zunehmend die Außenanlage, wo sie von Besucherinnen und Besuchern beobachtet werden kann. Dort gab es auch das Zusammentreffen mit Louisa, dem zweiten Roten Panda im Zoo.
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Mit der Ankunft von Malou beginnt der schrittweise Generationswechsel der Roten Pandas in Duisburg. Denn mit ihren mittlerweile 14 Jahren ist Pandaweibchen Louisa in einem fortgeschrittenen Alter.
Gefährdete Tierart: Zoo Duisburg hat einen neuen Bewohner
„Züchten wird Louisa nicht mehr. Vielmehr soll Malou in Duisburg Fuß fassen und nach unserer Vorstellung perspektivisch und zu gegebener Zeit auch einen passenden Partner bekommen“, erklärt Oliver Mojecki, Zoologischer Leiter in Duisburg. „Hier stehen wir im Austausch mit dem zuständigen Erhaltungszuchtprogramm für die Roten Pandas.“

Unabhängig davon steht fest, dass Louisa in Duisburg ihren Lebensabend verbringen soll. „Erst danach werden wir die nächsten Schritte angehen“, betont Biologe Mojecki.
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Rote Pandas werden auch „Katzenbär“ oder „Feuerfüchse“ genannt. Ursprünglich leben die charismatischen Tiere in den Bergwäldern des Himalaya und Südwestchinas. Schätzungen gehen davon aus, dass es nur einige tausend Rote Pandas in der Wildbahn gibt – Tendenz abnehmend. Deswegen stuft die Weltnaturschutzunion (IUCN) den Roten Panda als stark gefährdet ein. Lebensraumverlust durch Abholzung, Wilderei und Fragmentierung der Wälder zählen nach Angaben des Zoos zu den größten Bedrohungen.


