Die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) geht weiter gegen das Fahren ohne Ticket in ihren Bussen und Bahnen vor. Zusätzlich zu den täglich stattfindenden Überprüfungen setzt die DVG gemeinsam mit der Polizei auf mehrstündige Schwerpunktkontrollen. Eine solche Kontrolle fand von Mittwoch, 30. April, 22 Uhr, bis Donnerstag, 1. Mai, 2.30 Uhr, im gesamten Stadtgebiet statt.
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„Wir wollen damit ein Zeichen setzen und signalisieren, dass wir solche Aktionen auch nachts durchführen“, erklärte DVG-Sprecherin Kathrin Naß auf Nachfrage der Redaktion. Mit 552 Fahrgästen wurden zwar deutlich weniger als bei Schwerpunktkontrollen tagsüber überprüft. Allerdings sei die Quote der erwischten Fahrgäste ohne gültiges Ticket – in diesem Fall waren es 25 – mit rund 4,5 Prozent höher.
DVG will mit nächtlicher Schwerpunktkontrolle ein Zeichen setzen
Zum Vergleich: Am Dienstag, 11. März, wurden tagsüber insgesamt 4462 Fahrgäste an der Haltestelle „Steinsche Gasse“ in der Stadtmitte kontrolliert. 146 davon und damit rund 3,3 Prozent hatten keine gültige Fahrkarte (wir berichteten).
Die DVG betont: Fahren ohne Ticket sei kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Schon wer zweimal ohne gültigen Fahrschein angetroffen wird, erhalte eine Strafanzeige – unabhängig von der Zahlung des erhöhten Beförderungsentgeltes (EBE) in Höhe von 60 Euro.



