Diese Geschichte wird sich Noah auf Familienfesten noch Jahrzehntelang anhören müssen – ganz sicher. Ausgerechnet am 1. April ist Paulina Grabowska, schwanger in der 39. Woche, im Duisburger Bethesda-Krankenhaus in Hochfeld zur Routineuntersuchung. Danach, so teilt das Krankenhaus mit, entschließt sie sich, ihre Mutter an der Wanheimer Straße zu besuchen, die dort über der Rossmann-Filiale wohnt.

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Schon auf dem Weg dorthin spürt die 26-Jährige, die zuvor schon ein Kind zur Welt gebracht hat, dass die Wehen einsetzen: „Ich dachte: Da tut sich was“, erinnert sich Grabowska, „Aber es hat sich anders angefühlt als sonst.“

Bei ihrer Mutter angekommen, entscheidet sie sich, ein Taxi zu rufen, um zurück ins Krankenhaus zu fahren. Doch der kleine Noah drückt aufs Gaspedal, während seine Mama vor dem Drogeriemarkt an der Wanheimer Straße wartet. Die Wehen werden heftiger, das bleibt auch Passanten nicht verborgen.
Noah kommt vor einer Duisburger Rossmann-Filiale zur Welt
Die rufen Paulina Grabowska einen Krankenwagen und schützen die werdende Mutter vor neugierigen Blicken. Doch selbst der Krankenwagen ist nicht schnell genug: Um 11.50 Uhr bringt die Duisburgerin ihren Sohn – im Stehen – vor der Rossmann-Filiale zur Welt, 52 Zentimeter ist Noah groß, 3500 Gramm bringt er auf die Waage.

Im Krankenwagen werden Mutter und Sohn erstversorgt, erschöpft, glücklich „und überraschend gelassen“ kommen beide in der Frauenklinik des Bethesda-Krankenhauses an. Die ersten Worte der Mutter zu den Ärzten und Hebammen? „Macht mit mir, was ihr wollt.“
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