Ein beliebtes Metal-Festival in Duisburg feiert im Juni ein besonderes Jubiläum. Im linksrheinischen Friemersheim steigt zum 20. Mal das „Rage against Racism“ – wie gehabt unter freiem Himmel auf dem Gelände des Jugendzentrums „Die Mühle“ an der Windmühlenstraße.

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„Seit 2003 veranstalten wir dieses Festival gegen Rechts“, weiß Festivalleiter Levent Tomicki, der von Anfang dabei ist. Dreimal mussten die Veranstalter aussetzen: im Jahr unmittelbar nach der Love Parade-Katastrophe und zweimal während der Pandemie. Doch nach der Corona-Zeit ist das Event wieder ordentlich angelaufen.
Metal-Festival „Rage against Racism“: Bands kommen nicht nur aus der Region
Traditionell wird das Live-Spektakel am Wochenende nach Fronleichnam gefeiert, dieses Jahr also am 20. und 21. Juni. „Wir sind alle froh, dass wir wieder tolle Formationen verpflichten konnten“, berichtet Tomicki, der mit einem elfköpfigen Organisationsteam die Bands einplant.

Die meisten kommen aus Deutschland oder sogar aus der Region, allerdings: „Wir haben auch internationale Acts dabei, einige kommen aus Tschechien, Schweden, Dänemark oder Österreich“, erklärt der Organisator.
Insgesamt verspricht er ein abwechslungsreiches Starterfeld: vom Doom- über Progressive- und Folk-Metal bis zum klassischen Hard-Rock-Format sei jedes Genre vertreten.
„Rage against Racism“: So sichern sich Bands die letzten begehrten Startplätze
„Wir möchten vielen jungen Bands eine Chance für Live-Auftritte bieten“, sagt Levent Tomicki. Dazu dienen auch die „Slot-Battles“, bei denen die zwei besten Bands per Publikumsentscheid die letzten Startplätze auf dem Rage-Festival gewinnen können. Sie finden am 4. und 5. April jeweils ab 19 Uhr im Jugendzentrum statt.
Eine Band, die es vom Slot-Battle zum Top-Act am Samstag geschafft hat, ist die Folk-Metal-Formation „Storm Seeker“ aus Neuss. „Die Band hatte bei uns den Vorentscheid vor mehr als zehn Jahren gewonnen, inzwischen füllen sie ziemlich große Hallen“, weiß der Organisator.
Ebenfalls sind „Dymytry“ aus Tschechien mit Nu-Metal als Headliner für den Samstag, 21. Juni, gebucht. Als Top-Acts für den Freitag, 20. Juni, stehen zwei Bands aus Schweden bereit: „The Unguided“ und „Sorcerer“.
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Open-Air-Event: Der Eintritt bleibt frei
Das Konzept des Festivals bleibt gleich: Das Open-Air-Event finanziert sich weiterhin über den Verkauf von Getränken und Speisen, die an vielen Ständen angeboten werden. Der Eintritt funktioniert nach dem „Pay-What-You-Want“-Prinzip: Besucher entscheiden selbst, ob und wie viel Geld sie geben möchten. Am Eingang steht zudem eine Spendenbox.
Das Team erwartet rund 3000 Fans, die aus ganz Deutschland anreisen, begünstigt durch die unmittelbare Nähe zum Friemersheimer Bahnhof. Etwa 100 Freiwillige stemmen das Fest am Wochenende.
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