Die FDP Duisburg schickt Ratsherr Oliver Alefs in den Wahlkampf um das Amt des Oberbürgermeisters. Der 52 Jahre alte Kreisvorsitzende der Liberalen führt auch die Liste der Kandidatinnen und Kandidaten für den Rat an.

Täglich (außer Samstag)
Duisburg-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!
Jeden Abend die wichtigsten News und exklusive Storys aus Duisburg – persönlich, mit Angeberwissen, Event- und Gastro-Tipps.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Auf den Rängen der FDP-Reserveliste für die Kommunalwahlen am 14. September folgen hinter ihm Frank Albrecht (2.) und Laura Maria Bannert (3.). Albrecht ist Vorsitzender des Ortsvereins Duisburg-Mitte, die 20 Jahre alte Banner Vorsitzende der Jungen Liberalen.
- Die Lokalredaktion Duisburg hält Sie auch hier auf dem Laufenden: Duisburg-Newsletter gratis als E-Mail schicken lassen + Instagram + WhatsApp + Facebook +
Die personelle „Neuausrichtung“, so Alefs, stehe nicht im Zusammenhang mit der Krise der Bundes-FDP. Der Fraktionsvorsitzende Wilhelm Bies wolle nach mehr als 25 Jahren im Rat kürzertreten. Aus beruflichen Gründen kandidiere auch Ratsfrau Kira Schulze Lohoff nicht erneut, erklärt Alefs. Die weiteren Plätze auf der Reserveliste belegen Celine Schreiner (4.) sowie Sven Benentreu (5.) und Dr. Markus Giesler (6.).
OB-Kandidat Oliver Alefs: „An der Infrastruktur muss hart gearbeitet werden“
Warum auch die FDP einen OB-Kandidaten nominiert? Oliver Alefs „möchte den Duisburger Bürgerinnen und Bürgern eine Alternative zu den bereits bekannten Kandidaten bieten“, sagt er. „Mir ist bewusst, dass die FDP im Moment einen schweren Stand hat. Doch es handelt sich hier um eine Wahl auf kommunaler Ebene, die wenig mit der Bundespolitik zu tun hat. Für mich stehen die Belange der Duisburgerinnen und Duisburger im Vordergrund.“
Der 52-Jährige hofft, bei der Personenwahl als Kandidat punkten zu können. Alefs lebt in Rumeln-Kaldenhausen, ist gelernter Koch, Berufs- und Arbeitspädagoge; er arbeitet als Küchen- und Restaurantleiter im Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft (BEW) in Duisburg-Bergheim. Der FDP-Chef kündigt einen engagierten Wahlkampf an. Seine Themen:

„Die Verwaltung muss modernisiert werden, um schneller und effizienter arbeiten zu können. Wir müssen die Stadt als sicheren Wirtschaftsstandort sichern und verhindern, dass Unternehmen und Arbeitsplätze verloren gehen. Auch an der Infrastruktur muss hart gearbeitet werden – ohne ideologische Träume, sondern mit einer Politik, die über den Tellerrand hinausblickt und aus Liebe zur Vernunft handelt.“
Bei der letzten Duisburger OB-Wahl 2017 erhielt der FDP-Kandidat Thomas Wolters 5,69 Prozent der Stimmen (12.776).
OB-Wahl: Das sind die anderen Herausforderer
Bei der anstehenden OB-Wahl ist Amtsinhaber Sören Link (SPD) der große Favorit. Für die CDU tritt Bürgermeisterin Sylvia Linn an, für die Grünen Bürgermeister Dr. Sebastian Ritter. Auch die AfD hat mit Carsten Groß einen OB-Kandidaten nominiert.
Link ist seit 2012 Oberbürgermeister. Nach der Abwahl seines Vorgängers Adolf Sauerland (CDU) setzte er sich in der Stichwahl gegen Benno Lensdorf (CDU) durch. 2017 stellte sich Link vorzeitig zur Wahl und wurde am Tag der Bundestagswahl im ersten Wahlgang mit 56,88 Prozent der Stimmen gegen CDU-Kandidat Gerhard Meyer wiedergewählt. Wegen der vorgezogenen Wahl verlängerte sich Links Amtszeit einmalig auf acht Jahre bis 2025.





