Ein Einkaufsbummel an einem Sonntag in Duisburg? 2025 wird das in der Stadt an Rhein und Ruhr an gleich zehn Wochenenden möglich sein. Vier Termine entfallen dabei auf die Innenstadt samt den Läden entlang der Königstraße sowie im Einkaufszentrum Forum.

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Der erste verkaufsoffene Sonntag findet in diesem Jahr am 27. April statt. Dann wird es in der Innenstadt ein viertägiges Kunsthandwerkerfestival mit 120 Ständen geben. Erst am 21. September und mit der Automesse „Lack und Chrom“ werden die Geschäfte in der City wieder sonntags öffnen. Es folgen mit dem Kürbisfest am 26. Oktober und zum Duisburger Weihnachtsmarkt am 21. Dezember zwei Termine zum Jahresende.
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Verkaufsoffene Sonntage in Duisburg: Erster Termin ist am 27. April
Dass zu den Sonntagsöffnungen parallel Veranstaltungen in der Innenstadt geplant sind, ist kein Zufall. Denn ein verkaufsoffener Sonntag ist nur möglich, wenn im Sinne des Ladenöffnungsgesetzes ein sogenanntes öffentliches Interesse besteht. Dieses liegt insbesondere vor, wenn die Öffnung im Zusammenhang mit Festen, Märkten oder Messen erfolgt.
An einem verkaufsoffenen Sonntag dürfen die Geschäfte ab 13 Uhr bis zur Dauer von 5 Stunden geöffnet sein. Dabei darf nur ein Termin auf einen Adventssonntag fallen, heißt es im Gesetz zur Regelung der Ladenöffnungszeiten. Insgesamt sind im gesamten Stadtgebiet in diesem Jahr zehn verkaufsoffene Sonntage geplant.
Neues Stadtteilfest in Duisburg bekommt einen verkaufsoffenen Sonntag
Erstmals findet in diesem Jahr das zweitägige Stadtteilfest „Buchholz kommt raus“ statt. Der Name ist wörtlich zu nehmen: Entlang der Münchener Straße sollen sich Händler vor ihren Geschäften präsentieren. Für das Event im Süden der Stadt wird die Einkaufsstraße gesperrt, damit ein Flanieren möglich ist. In diesem Rahmen wird es am 18. Mai im Viertel einen verkaufsoffenen Sonntag geben.
Weitere verkaufsoffene Sonntage sind beispielsweise zum Hollandmarkt (15. Juli) und zum Brunnenfest (14. September) im Duisburger Westen geplant, im Norden der Stadt werden die Geschäfte sonntags zum Mittelaltermarkt in Neumühl (26. Oktober) sowie zum Meidericher Martinsmarkt (9. November) geöffnet (vgl. Tabelle).
Verkaufsoffene Sonntage in Duisburg: Rat hat Termine bereits beschlossen
Der Rat der Stadt Duisburg hat bereits alle verkaufsoffenen Sonntage in diesem Jahr abgesegnet. Eine Mehrheit hat sich bei der Sitzung für die vom Handelsverband Niederrhein als einzigen Antragsberechtigten vorgeschlagenen Termine ausgesprochen.
Für den Handelsverband Niederrhein schaffen Sonntagsöffnungen Sichtbarkeit für die Vorzüge einer lebendigen Innenstadt. Eine „gesunde und vitale Einzelhandelslandschaft“ bilde hier die Basis, teilt der Verband bereits im Antrag mit.
Einkaufsstandorte in den Niederlanden sind Konkurrenz für die Innenstadt
Es sei eine Gemeinschaftsaufgabe, dass „Duisburg als belebter und anziehender Standort sowohl für bereits örtlich verwurzelte als auch sich neu ansiedelnde Einwohner und Unternehmen erhalten bleibt“, erklärt Geschäftsführerin Doris Lewitzky. Sie denkt dabei auch an die herausragenden Stadtentwicklungsprojekte wie 6-Seen-Wedau oder das Mercator Quartier.
Die Nähe zu den Einkaufsstandorten in den Niederlanden, die stärker werdenden Kundenverflechtungen und die Konkurrenz durch den Online-Handel machen es zudem erforderlich, sich auch diesem Wettbewerb zu stellen, so der Handelsverband weiter. Der verkaufsoffene Sonntag dient hier als Schaufenster, um den Stadtbummel als Freizeitaktivität in den Vordergrund zu rücken.







