Die Stadt Duisburg hat ihren biennal vergebenen Nachhaltigkeitspreis verliehen. Mit dem ersten Preis wurden Mila Langbehn und das Team Allegro für das „Klima-Kunst-Projekt Allegro – eine blühende Melodie für die Beethovenstraße in Duisburg-Rheinhausen“ ausgezeichnet. Landschaftsarchitektin Langbehn und ihr Team haben Beethovens 6. Sinfonie („Pastorale“) als Thema ihres Projekts gewählt – nicht nur des Straßennamens wegen, sondern auch, weil sich das Werk programmatisch der Natur widmet.

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Einer von mehreren Bausteinen des Projekts sind zum Beispiel 15 Bäume und über 2500 Sträucher, die entsprechend Beethovens Notensatz in seiner „Pastorale“-Partitur gepflanzt werden sollen. Diese Pflanzen sollen dann mit Regenwasser der umliegenden Häuser versorgt werden, Zisternen sollen der Vegetation durch Trockenperioden helfen. Der Preis für Mila Langbehn und Allegro ist mit 2500 Euro dotiert.
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Der zweite Preis, dotiert mit 500 Euro, geht an die gemeinnützige GmbH „Regenbogen Duisburg“, die Arbeit und Beschäftigung für Menschen mit psychischen Erkrankungen anbietet. Dazu gehören auch Nachhaltigkeitsprojekte, etwa die Teilnahme beim „Netzwerk Rollentausch“, das defekte Rollkoffer wieder flottmacht. „Regenbogen“ vertreibt zudem das Upcycling-Modelabel „skarabea“, das alte Jeans zu allerhand schicken und nützlichen Dingen verarbeitet.




