Loveparade
Loveparade-Anwältin reicht 30 neue Zivilklagen ein
Duisburg. In den kommenden Tagen werden beim Landgericht Duisburg 30 neue Klagen im Zusammenhang mit dem Love-Parade-Unglück eingehen. Eine Bochumer Anwältin sieht auch das Land als Dienstherren der Polizei in der Haftung. Beim Landgericht gab es bereits vier Verfahren: Zwei sind erledigt, zwei laufen noch.

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Angehörige der 21 Todesopfer haben sich am dritten Jahrestag der Loveparade-Katastrophe© Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

...am Magnolienhain in der Innenstadt getroffen.© Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

Mitten unter ihnen: NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.© Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

Rund 60 Angehörige sind es, die vom Hotel in der Innenstadt aufgebrochen sind...© Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

...um jenen Weg zu gehen, der sie vom Hauptbahnhof über die Friedrich-Wilhelm-Straße und die Düsseldorfer Straße zum Karl-Lehr-Tunnel führt.© Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

Sie gehen fast den identischen Weg, den vor drei Jahren ihre Kinder zurückgelegt haben.© Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

Hin zu jenem Platz, auf dem 21 junge Menschen am 24. Juli 2010 den Tod fanden, als dort noch eine Rampe war, die nun Gedenkstätte ist. Duisburgs OB Sören Link begleitete die Angehörigen auf diesem Weg.© Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

Hin zu jenem Platz, auf dem 21 junge Menschen am 24. Juli 2010 den Tod fanden, als dort noch eine Rampe war, die nun Gedenkstätte ist.© Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

Dieser gemeinsame Fußmarsch am dritten Jahrestag der Loveparade-Katastrophe bedeutet für viele Hinterbliebene nicht nur eine Rückkehr an den Ort der Tragödie. Sie beschreiten in stillem Gedenken auch den Weg zu sich selbst.© Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

Am Mittwoch, den 24.07.2013 finden in Auf der Suche nach Trost, Antworten und zumindest einem Stückchen inneren Frieden.© Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

Während die Hinterbliebenen am Unglücksort trauern, ist der Karl-Lehr-Tunnel für die Öffentlichkeit gesperrt. Die Familien und Freunde sollen in Ruhe, unbeobachtet von Fernsehkameras und Fotografen der Opfer gedenken können.© Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

An der neuen Gedenkstätte am Unglücksort legten dei Trauernden Blumen und Kränze nieder.© Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

Begleitet wurden sie von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Oberbürgermeister Sören Link, die ebenfalls Kränze niederlegten.© Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

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Für alle, die an diesem Tag nicht unter vielen Menschen sein wollen – aber auch nicht alleine in der Wohnung sitzen möchten...© Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

...hat der Verein Loveparade Selbsthilfe ein gemeinsames Picknick organisiert.© Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

Duisburgs OB Sören Link und der Ombudsmann für die Betroffenen der Loveparade, Pfarrer Jürgen Widera.© dpa | dpa

In der Salvatorkirche fand dann zum Abschluss am Abend die offizielle Gedenkfeier statt.© Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

Die einstündige Zeremonie war gespickt mit Gänsehautmomenten. : Der Atem stockte vielen, als die laut vorgelesenen Vornamen der 21 Opfer im Hall des Kirchenschiffs erklangen. Zu jedem Namen wurde eine Kerze entzündet. © Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

In seiner Ansprache sagte OB Sören Link: „Niemand kann wieder gutmachen, was am 24. Juli 2010 passiert ist, kann Leid und Verletzungen ungeschehen machen. Aber wir können den Opfern ein würdiges Gedenken schaffen.“© Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

Link weiter: "Ich wünsche mir für alle Beteiligten, dass das lange Warten auf juristische Klarheit endlich seinen Abschluss findet". Hannelore Kraft übersetzte die Worte für eine spanische Famlilie und sprach vielen anderen Angehörigen Trost und Mut zu.© Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool | dpa

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Die zentrale Botschaft an Hinterbliebene, Verletzte, Traumatisierte und alle Helfer lautete...© Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

"Ihr seid nicht allein!"© Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

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Am Vorabend des Jahrestages hatte der Gründer der Berliner Loveparade, Dr. Motte, bei der "Nacht der 1000 Lichter" Kritik am Sicherheitskonzept von Lopavent geübt. Der Veranstalter hätte nach größeren Paraden wie in Dortmund sogar mit noch mehr Besuchern rechnen müssen.© Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

Am Jahrestag selbst weilte Dr. Motte wieder in Berlin. Unter der Siegessäule hielten sie mit einigen Mitstreitern ein stilles Gedenken für die Opfer Duisburger Loveparade ab.© Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

Bereits am Vorabend hatten viele Menschen bei der Nacht der 1000 Lichter der Opfer gedacht.© dpa | dpa

Mehr als 1500 Betroffene und Bürger dieser Stadt hatten sich an der neu gestalteten Gedenkstätte im Karl-Lehr-Tunnel versammelt, um eines der weißen Grablichter zu entzünden.© Stephan Eickershoff/WAZ FotoPool | WAZ FotoPool

Später gesellten sich auch die Hinterbliebenen der 21 Todesopfer hinzu.© dpa | dpa

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