Am Burgplatz vorm Duisburger Rathaus finden ab Dienstag, 2. November, archäologische Voruntersuchungen statt. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Die Grabungsschnitte erfolgen zunächst auf der beschrankten Parkfläche, die für die Dauer der Arbeiten vollständig gesperrt wird.

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Anfang des kommenden Jahres wird eine zusätzlich Grabung auf dem öffentlichen Parkplatz durchgeführt. Durch diese Maßnahme werden laut der Stadt rund 30 Parkplätze entfallen. „Die Arbeiten werden voraussichtlich Anfang Februar 2022 abgeschlossen“, so die Prognose der Verwaltung.
Die Stadt Duisburg untersucht derzeit den Rahmen und damit verbundene Maßnahmen für ein neues „Integriertes Handlungskonzept Innenstadt Duisburg“, das den politischen Gremien 2022 zur Entscheidung vorgelegt werden soll. In diesem Zusammenhang werde aktuell geprüft, ob auch der Burgplatz sowie der Übergang zur Königstraße in die Planungen einbezogen werden sollen.
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Archäologische Untersuchung am Burgplatz – gibt es Baureste des Spätmittelalters?
„Durch die nun stattfindenden Voruntersuchungen werden die Ausgangssituation und der Erhalt historischer Strukturen im Untergrund der ehemaligen Randbebauung am Burgplatz geprüft“, teilt eine Stadtsprecherin mit. Sie sollen Aufschluss darüber geben, inwieweit Baureste des Spätmittelalters und des Hoch- und Frühmittelalters im Boden verborgen sind.
Außerdem soll analysiert werden, ob die Bebauung der einstigen nördlichen Burgplatzseite mit dem früheren Straßennamen „Graat“ (Knochen) erhalten blieb. So kann eingeschätzt werden, ob bauliche Maßnahmen und eine Neugestaltung des Burgplatzes möglich und für die Innenstadtentwicklung zielführend sind. Im Rahmen des geplanten neuen Innenstadtprogramms könnten so weitergehende Schritte und Planungen (z.B. Bebauungskonzept, archäologische Hauptuntersuchung) als Fördermaßnahmen konkretisiert werden.




