Schock für die prominente Familie zu Knyphausen: Wie eine Sprecherin der deutschen Adelsfamilie nun mitteilte, ist der 49-jährige Familienvater Felix Freiherr zu Knyphausen bei einem Urlaub in der Schweiz ums Leben gekommen. Er wurde am Dienstagnachmittag von einer Lawine überrollt. Besonders tragisch: Sein 15-jähriger Sohn musste alles mitansehen.

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Felix Freiherr zu Knyphausen: Tragischer Tod auf der Skipiste

Die Sprecherin der auf Schloss Bodelschwingh in Dortmund lebenden Familie bestätigte den Tod des Barons gegenüber der „Bild“-Zeitung. Er soll zusammen mit dem Teenager und anderen Skifahrern abseits der Pisten in einem Schweizer Skigebiet im Kanton Graubünden unterwegs gewesen sein, als sich die Lawine löste. Alarmierte Rettungskräfte sollen sich umgehend auf die Suche nach den beiden Verschütteten gemacht haben. Ein Spurhund konnte Felix zu Knyphausen letztlich finden. Die eintreffenden Bergretter sollen noch versucht haben, ihn zu reanimieren. Das war allerdings nicht mehr möglich.

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Der Sohn wurde von der Lawine zwar ebenfalls erfasst – er konnte jedoch rechtzeitig geborgen werden. Er wurde laut Polizei in ein Kantonsspital gefahren und soll körperlich unversehrt sein. Die Angehörigen werden derzeit seelsorgerisch betreut. Nun sollen die Kantonspolizei Graubünden und die Staatsanwaltschaft die genauen Hintergründe des Unglückes ermitteln.

In der Schweiz hat es in den vergangenen Tagen sehr viel geschneit. In den Kantonen Graubünden und auch Wallis wurde am Freitag die zweithöchste Lawinengefahrenstufe ausgerufen. „Fernauslösungen und spontane Lawinen sind zu erwarten“, teilte das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF in Davos mit. Vor allem abseits der gesicherten Pisten sollten Skifahrer dann nicht unterwegs sein, so das Institut.

Schloss Bodelschwingh in Dortmund ist ein alter Adlerssitz im Stil der Renaissancezeit.
Schloss Bodelschwingh in Dortmund ist ein alter Adlerssitz im Stil der Renaissancezeit.© dpa | Knyphausen'sche Verwaltung/dpa-tmn

Die Familie Knyphausen ist vielen Menschen im Ruhrgebiet ein Begriff. Dort lebt die Familie in dem eleganten Bau im Renaissance-Stil, dem Schloss Bodelschwingh. Der verstorbene Felix zu Knyphausen, seine Frau Mireta und ihre drei Kinder bewohnten das Wasserschloss in 23. Generation – wie ihre Vorfahren seit dem Schlossbau 1302. Das weitläufige Gelände samt englischem Landschaftspark wurde regelmäßig für unterschiedlichste Kulturveranstaltungen genutzt. Der Freiherr setzte sich zu Lebzeiten für die Restaurierung des denkmalgeschützten Gebäudes ein und soll das Anwesen zu seinem beliebten Kulturtreffpunkt gemacht haben.

„Feinsinniger Mensch“: Oberbürgermeister von Dortmund trauert um Felix zu Knyphausen

Auch in seiner Heimatstadt Dortmund ist die Anteilnahme nach dem Ableben des Barons groß. „Sein tragischer Tod macht mich sprachlos und erfüllt mich mit tiefer Trauer. Meine Gedanken sind bei seiner Familie und allen, die ihm nahestanden. Wir werden Herrn zu Knyphausen vermissen. Dortmund verliert mit ihm einen sehr feinen Menschen, und wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren“, erklärte der Oberbürgermeister, Alexander Kalouti, auf der Homepage der Stadt.

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Er habe den Verstorbenen schon länger gekannt und ihn stets als „sehr angenehmen, zugewandten und auch als sehr feinsinnigen Menschen kennengelernt. Die Begegnungen mit ihm waren stets geprägt von Wertschätzung und von einem ganz besonderen, feinen und sehr intelligenten Humor“, so Kalouti weiter.