Die neue Verkehrsführung auf dem Königswall ist fertig. Jetzt sind neue Regeln in Kraft. Der Innenring hat jetzt eine kombinierte Bus- und Fahrradspur, der Außenring eine eigene Busspur. Was bedeutet das für die Dortmunder?

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Das Tiefbauamt hat die Markierungen und die Beschriftungen der Schilderbrücken am Königswall abgeschlossen. Auf dem Außenring des Königswalls, also in Fahrtrichtung Westen, verläuft jetzt eine Busspur ab dem Kreuzungsbereich Burgtor bis Höhe Freistuhl. Auf einem kurzen Stück östlich der Kreuzung Burgtor wird die mittlere der drei Wall-Spuren zur Busspur, die Rechtsabbiegerspur in Richtung Norden blieb erhalten.
Westlich dieser Kreuzung ist die nördliche der drei Spuren (die Spur, die dem Eingang Hauptbahnhof am nächsten ist) nun für den Linienbusverkehr reserviert. Diese Spur steht nun ausschließlich den Linienbussen von DSW21 zur Verfügung. Bislang zwar nur auf insgesamt 245 Metern – für Verärgerung bei allen, die auf dem Weg zum Hauptbahnhof im Stau stehen, dürfte die Änderung dennoch sorgen.
Neue Buslinie in Dortmund startet im Oktober
Auf dem Innenring des Königswalls, also in Fahrtrichtung Osten, hat das Tiefbauamt die äußere Spur auf rund 516 Metern zu einer Radfahrspur umgewandelt, die vom Linienbusverkehr mitgenutzt werden darf. Sie beginnt an der Schmiedingstraße und verläuft bis zum Freistuhl. Radfahrende haben nun mehr Komfort und Sicherheit als zuvor, aber eben eventuell einen Bus hinter sich.

Optisch sorgen Bus-Piktogramme auf dem Außenring und Fahrrad-Piktogramme auf dem Innenring für Orientierung. Die Kreuzungsbereiche wurden mit roter Farbe auf der Fahrbahn besonders hervorgehoben. Auch die Schilderbrücken, die anzeigen, welche Fahrspur zu welchem Ziel führt, wurden neu beschriftet und beklebt.
Umstieg soll einfacher werden
Der Grund für die veränderte Fahrspuren ist der Start der neuen Linie 400 im Herbst, die neue Querverbindungen zum bestehenden Stadtbahnangebot schaffen soll. Doch schon vor dem Start der Linie sollen auch die übrigen Buslinien von DSW21, deren Weg entlang des Königswalls verläuft, von den zwei neuen Spuren profitieren.
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Der Start der neuen Linie 400 ist für den 27. Oktober 2025 geplant. Sie wird im 10-Minuten-Takt die Innenstadt vernetzen: vom Stadthaus geht es über die Saarlandstraße, das Kreuz- und Unionsviertel, den Hauptbahnhof, den Nordmarkt und den Borsigplatz bis zur Funkenburg. Die ringförmig angelegte Linie soll dabei als Bindeglied zwischen mehreren Stadtbahn- und S-Bahn-Achsen fungieren und viele Umstiege vereinfachen. DSW21 rechnet dadurch mit einem spürbaren Nachfrageplus bei den Fahrgästen. (abra)




