Die Sanierung des beliebten Gehwegs an der Nordseite des Phoenix-Sees in Dortmund verzögert sich. Grund sind Besucher, die Absperrungen missachten und damit Bauarbeiten behindern, wie die Stadt Dortmund auf Anfrage der WAZ mitteilte. Statt Ende Juli wird der beliebte Weg daher erst mindestens drei bis vier Wochen später freigegeben werden.

Sperrzäune werden weggeräumt oder in den Phoenix-See geworfen

Damit gerät der ursprüngliche Zeitplan immer weiter ins Wanken, denn die Arbeiten hatten bereits sechs Wochen später als geplant begonnen. „Seit Baubeginn kommt es jedoch leider nahezu täglich zu neuen Verzögerungen“, sagt Stadt-Pressesprecher Christian Schön. Spaziergänger und andere Besucher würden Sperrzäune wegräumen, in den See werfen oder mutwillig beschädigen. Dies führt nach Angaben der Stadt zu gefährlichen Situationen, denn auf der Baustelle bewegen sich Baumaschinen, deren Fahrer nicht mit Fußgängern rechnen.

Die beauftragte Baufirma melde regelmäßig Behinderungen an das Grünflächenamt. Die Missachtung der Schilder und Absperrungen führe dazu, dass die Bauarbeiter unvorhergesehen mehr arbeiten müssten und der Auftragskalender der Baufirma belastet werde. Das Grünflächenamt appelliere daher an alle See-Besucher, sich an die Absperrungen zu halten und für die Bauzeit auf das südliche Ufer auszuweichen. „Sie gefährden ansonsten Ihre eigene Sicherheit und die der Mitarbeiter der Baufirma“, heißt es in der Mitteilung.

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Derzeit laufen die Arbeiten im dritten von fünf Bauabschnitten zwischen Hafen und „Bellevue“. Nach Abschluss und technischer Abnahme sollen Teilflächen schrittweise wieder freigegeben werden. (mik)