In Bottrop müssen erneut die Experten des Kampfmittelräumdienstes anrollen. Das teilt die Stadt am Donnerstag, 22. Oktober, mit.
Nahe des Pumpwerks in der Welheimer Mark, wo aktuell der Gewerbeboulevard gebaut wird, müssen gleich mehrere Verdachtsmomente auf Blindgänger untersucht werden. An insgesamt fünf Stellen sollen Sondierungen stattfinden, heißt es auf Nachfrage der Redaktion.
Evakuierung: Bis zu 500 Meter Radius könnte betroffen sein
„Falls sich der Verdacht bestätigt, werden je nach Feststellung des Kampfmittels, Evakuierungen nötig sein“, heißt es vonseiten der Stadtverwaltung weiter. Je nach Sprengkraft könnte dann unter Umständen ein Radius von bis zu 500 Metern evakuiert werden müssen. Die gute Nachricht: Laut Stadt ist die Autobahn in keinem Szenario betroffen.
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Bereits in der vergangenen Woche hat die Stadt an der Fernewaldstraße in Grafenwald nach nicht detonierten Weltkriegsbomben gesucht. Dort konnten die Experten Entwarnung geben: An den zwei kontrollierten Stellen wurde kein Blindgänger gefunden.
Nur wenige Überprüfungen führen tatsächlich zur Entschärfung
Gut möglich, dass das auch in der Welheimer Mark der Fall sein wird. Schließlich weist die Bottroper Stadtverwaltung auch diesmal ausdrücklich darauf hin, dass lediglich in 5 bis 10 Prozent aller Überprüfungen eine Entschärfung notwendig sei.
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Falls doch etwas gefunden wird, informiert die Stadtverwaltung über ihre Kanäle. Zusätzlich empfiehlt die Verwaltung allen Bürgerinnen und Bürgern das Herunterladen der Nina Warn-App.


