Kirchhellens Landfrauen feiern Jubiläum. Zum 25. Mal haben sie zu Erntedank einen Früchteteppich im Altarraum der Kirche St. Johannes gelegt. Die (Feld-) Früchte liefern Bauern, die Genossenschaft AgriV und Kathrin Gödecke vom Rewe. Was den Landfrauen wichtig ist: Verschwendet wird nichts.

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Etwas mehr als einen Tag brauchen die Landfrauen, um das Erntedankbild in der Kirche zu legen. „Wir sind ein gutes Team“, sagt Organisatorin Elisabeth Jünger. Alle Spenden werden für das Schmücken der Kirche verwendet. Was im Wortsinn nicht ins Bild passt, wird am Rand des Altarraumes aufgebaut. Bis zum Freitag, 15. Oktober, ist der Früchteteppich täglich – spätestens ab mittags – in der Kirche zu sehen.
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Viele Besuchergruppen haben sich das Kunstwerk bereits angeschaut. Gleich am ersten Tag kam eine Männergruppe aus Schermbeck, berichtet Elisabeth Jünger. „Und am Sonntag sind einige von ihnen wiedergekommen – mit ihren Familien.“
Lob und Dank für den jahrelangen ehrenamtlichen Einsatz gibt es vom Seelsorge-Team der Gemeinde St. Johannes: „Unser herzlicher Dank gilt Elisabeth Jünger und ihrem Team, die mit viel Zeit, Kreativität und großem Engagement diesen besonderen Schmuck für unsere Kirche gestaltet haben. Der Ernteteppich ist – wie schon in den vergangenen Jahren – ein wahres Kunstwerk und bereichert die Feier des Erntedankfestes auf ganz besondere Weise.“

Und wenn der Früchteteppich abgebaut wird? „Weggeworfen wird nichts“, sagt Elisabeth Jünger. „Das ist uns ganz wichtig.“ Obst und Gemüse gehen an die Bottroper Tafel. Und den Rest bekommen die Jäger, die rund um den Heidhof damit Vögel und Wild füttern.
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Besucher des Früchteteppichs spenden gern für einen guten Zweck. Dieses Jahr sammeln die Landfrauen für die Deutsche Krebshilfe und ihre Forschung nach den bisher unbekannten Ursachen für Bauchspeicheldrüsenkrebs. Jedes Jahr erkranken in Deutschland 24,5 von 100.000 Männern und 23,3 von 100.000 Frauen am bisher unheilbaren Pankreaskarzinom.




