Mit einem Rettungshubschrauber ist am Mittwochvormittag ein Arbeiter in eine Unfallklinik geflogen worden. Er wurde bei einem Arbeitsunfall am Neubau des Josef-Albers-Gymnasiums schwer verletzt.

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Die Feuerwehr war gegen 10.47 Uhr alarmiert worden. Zunächst war ein Sturz aus großer Höhe gemeldet worden. Deshalb rückte die Feuerwehr Bottrop vorsorglich mit einem Rettungswagen, einem Notarzt sowie einem Hilfeleistungsfahrzeug aus. Zusätzlich wurde der Rettungshubschrauber aus Duisburg alarmiert: Bei Stürzen aus größerer Höhe können komplexe Verletzungsmuster auftreten. Ein Transport mit einem Rettungswagen ist nicht in jedem Fall die optimale Versorgung.

Vor Ort stellte sich heraus: Der Arbeiter war nicht abgestürzt. Nach ersten Angaben der Polizei war der Arbeiter auf der Baustelle für den Neubau des Josef-Albers-Gymnasiums unter einem Gerüst hergegangen und dabei von einem abstürzenden Bauteil getroffen worden. „Vermutlich ein Brett“, sagte eine Polizeisprecherin auf WAZ-Anfrage.

Nach der medizinischen Erstversorgung an der Einsatzstelle durch den Bottroper
Rettungsdienst wurde der Patient mit dem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik nach Duisburg geflogen. Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr besteht keine Lebensgefahr.

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Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen ebenso wie das Amt für Arbeitsschutz. Um 12.36 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr und den Rettungsdienst beendet.