An einer Messstelle in Bottrop hat das Landesumweltamt NRW am Freitag (14. August) eine Ozonkonzentration oberhalb der Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Das war aber nicht die höchste Konzentration in NRW. Die Alarmschwelle liegt noch höher: bei 240 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft in einer Stunde. Dennoch spricht das Landesamt Empfehlungen für empfindliche Menschen in Bottrop aus.

Bottroper Messung war eine von vielen Überschreitungen in NRW

Am Freitag um 13 Uhr meldete das Landesumweltamt an der Mess-Stelle in Welheim eine Ozonkonzentration von 190 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Die Bottroper Messung war aber nur eine von vielen Überschreitungen des Informationswertes an diesem Tag. Die bisher höchste Konzentration wurde mit 196 Mikrogramm in Köln-Rodenkirchen gemessen. Für Samstag erwartet das Landesamt derzeit keine weiteren Überschreitungen der Informationsschwelle.

Ein weiteres Kriterium für die Ozonbelastung in Bottrop ist der Acht-Stunden-Mittelwert. Der sollte an höchstens 25 Tagen im Jahr das Tages-Maximum von 120 Mikrogramm überschreiten. In Welheim wurden jetzt schon 24 Tage mit Überschreitungen gemessen.

Die Empfehlungen des Umweltamtes
Besonders empfindlichen Personen wird empfohlen, körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Sportliche Aktivitäten sollten auf die frühen Vormittags- oder die Abendstunden verlegt werden.

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Ozon kann Schleimhautreizungen, Atemwegsbeschwerden, Kopfschmerzen und eine verminderte körperliche Leistungsfähigkeit verursachen. Besonders gefährdet sind nach Angaben des Umweltamtes empfindliche Personen, Menschen mit Arbeitsplätzen im Freien, Sportler sowie Säuglinge und Kleinkinder.