Das am Mittwochmorgen, 5. August, abgebrannte Spielgerät im Welheimer Park ist nicht vorsätzlich in Brand gesetzt worden. Das hat der Brandermittler der Polizei Recklinghausen festgestellt. „Es handelt sich nicht um eine Straftat“, sagte eine Polizeisprecherin auf Nachfrage der Redaktion.

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Die Feuerwehr hatte am Mittwochmorgen das brennende Spielgerät gelöscht und ein Übergreifen der Flammen auf Bäume und Büsche sowie weitere Spielgeräte verhindern können. Dennoch ist die barrierefreie Spielkombination für kleinere Kinder völlig zerstört worden.

Brand auf Spielplatz in Bottrop: Keine Hinweise auf Brandbeschleuniger

Die Polizei geht von einer „fahrlässigen Brandlegung“ aus, also einem unsachgemäßen Umgang mit brennbarem Material. Hinweise auf Brandbeschleuniger seien nicht gefunden worden, sagte die Polizeisprecherin. Deshalb gebe es keinen Hinweis auf eine Straftat.

Nach Angaben der Stadt handelt es sich um ein Spielmodul aus Robinienholz, das im Jahr 2021 errichtet wurde. Für die Lieferung und den Einbau der Spielgeräte einschließlich der Holzhackschnitzel wurden damals rund 60.000 Euro investiert.

Stadt Bottrop rechnet mit Kosten von bis zu 100.000 Euro

Für die Erneuerung einschließlich der Entsorgung der abgebrannten Spielgeräte sowie der Neuanschaffung und des Einbaus der Spielgeräte rechnet die Stadt mit Kosten von voraussichtlich 90.000 bis 100.000 Euro.

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Den Bereich um das abgebrannte Spielgerät hat die Stadt aus Sicherheitsgründen abgesperrt. Sie weist darauf hin, dass der große Spielbereich mit dem Rutschenturm weiterhin bespielt werden kann. 

Bevor am Donnerstagmorgen bekannt wurde, dass es sich laut Polizei um keine Straftat handelt, hatte die SPD-Bezirksfraktion Süd gefordert, dass der Brand auf die Tagesordnung der nächsten Bezirksvertretung gesetzt wird. Der Vorfall werfe zahlreiche Fragen hinsichtlich der Sicherheit öffentlicher Anlagen auf.