Die künstliche Intelligenz (KI) hat wieder ihren Zweck erfüllt. Die Bottroper Entsorgung und Stadtreinigung (Best) setzt seit einigen Wochen zum Schutz vor Einbrechern und Dieben am Recyclinghof auf eine KI-gestützte Radartechnologie - mit Erfolg.

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Nach Auslösung eines Alarms durch das moderne Überwachungssystem konnte am Freitag (15. Mai) der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) der Stadt Bottrop kurzfristig zum Einsatzort entsandt werden, heißt es jetzt in einer Pressemitteilung der Stadt.

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Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine unbefugt auf dem Gelände befindliche Person fest. Die Person ließ sich widerstandslos festnehmen. Die Polizei übernahm die Person anschließend vor Ort. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.

Die Radartechnologie wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Ordnungsamt und der Best entwickelt und nach mehreren Einbrüchen auf dem Recyclinghof im vergangenen Jahr installiert.

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Das System arbeitet mit KI und kann laut Stadt zuverlässig zwischen Menschen und Tieren unterscheiden. Relevante Informationen werden dabei datenschutzkonform an die Leitstelle des KOD übermittelt, sodass Einsatzkräfte schnell reagieren können.

Michael Althammer, Abteilungsleiter im Fachbereich Recht und Ordnung, zeigt sich äußerst zufrieden mit dem Einsatz der neuen Technologie: „Der Einsatz hat erneut verdeutlicht, wie wichtig zeitgemäße technische Unterstützung für die Arbeit des Kommunalen Ordnungsdienstes ist. Dank der engen Abstimmung zwischen Best, Ordnungsamt und Polizei war ein schnelles und zielgerichtetes Handeln möglich.“

Bereits in der Vergangenheit hatte die Radartechnologie erfolgreich Alarm geschlagen und so zur Aufklärung beziehungsweise Verhinderung von Straftaten beigetragen.

„Die Stadt Bottrop wird daher auch künftig moderne technische Lösungen prüfen und einsetzen, um öffentliche Einrichtungen bestmöglich zu schützen“, heißt es in der Pressemitteilung.