Auf der Flucht vor der Polizei hat ein Bottroper in der Nacht zum Montag sein Auto vor einen Baum gefahren. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

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Nach Angaben der Polizei wollte eine Streifenwagenbesatzung Montag gegen 2.50 Uhr ein Auto anhalten und kontrollieren, das auf der Friedrich-Ebert-Straße unterwegs war. Der Autofahrer hielt sein Fahrzeug aber nicht an, sondern gab Gas und flüchtete vor der Polizei.
Er fuhr über die Prosperstraße, missachtete eine rote Ampel an der Kreuzung Hans-Böckler-Straße/Osterfelder Straße und rammte beim Abbiegen auf die Lindhorststraße ein Verkehrszeichen.
Anschließend beschleunigte der Fahrer erneut und kam kurz darauf in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab. Er kollidierte in Höhe des Bernhard-Jäger-Weges mit einem Baum. Durch den Aufprall schleuderte das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn und kam dort zum Stehen. Der Autofahrer, ein 20-Jähriger aus Bottrop, wurde eingeklemmt und schwer verletzt. Ein weiteres Fahrzeug, welches dem Unfallfahrzeug auswich, wurde ebenfalls beschädigt, in diesem Fahrzeug wurde jedoch niemand verletzt. Nach Angaben der Polizei wurde auch der Streifenwagen bei der Verfolgungsfahrt beschädigt.
Feuerwehr Bottrop fordert Rettungshubschrauber an
Nach Angaben von Feuerwehrsprecher Michael Duckheim leitete der Rettungsdienst zunächst die medizinische Versorgung des Patienten ein. Anschließend erfolgte die Befreiung der Person. Mit einem hydraulischen Spreizer entfernte die Feuerwehr die Türen sowie die B-Säule auf der Fahrerseite.
Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde der Rettungshubschrauber „Christoph Dortmund“ angefordert. Dieser landete am Marienhospital Bottrop, wo der Patient übernommen und anschließend in eine Spezialklinik transportiert wurde.
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Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Die Feuerwehr Bottrop war mit etwa 30 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Fuhlenbrock vor Ort. Gegen 4 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen.




