Die Gewerbeaufsicht der Stadt Bottrop hat am Montag (11. Mai) gemeinsam mit der Ausländerbehörde, dem Bauaufsichtsamt sowie der Polizei und dem Hauptzollamt Dortmund Kontrollen in Autowerkstätten und bei Schrotthändlern durchgeführt. Dabei hat der Zoll acht Personen festgenommen.
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Ziel der Maßnahmen war es, gewerberechtliche Verstöße aufzudecken, die Einhaltung von Vorschriften im Handel und Handwerk zu überprüfen und illegale Strukturen, insbesondere im Zusammenhang mit Clankriminalität, zu bekämpfen. Der Einsatz konzentrierte sich auf Kfz-Werkstätten, Fahrzeuglackierereien und Schrotthändler. Insgesamt wurden sechs Objekte mit einer Vielzahl an Betrieben kontrolliert. Bei den Kontrollen waren auch Kräfte der Bereitschaftspolizei und Diensthunde im Einsatz.
Die Zollbeamten stellten zwölf Strafanzeigen nach dem Aufenthaltsgesetz und nahmen acht Personen nach Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz. Die Stadt meldete unter anderem drei Verstöße gegen Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder Gewerbeordnung, einen Verstoß gegen das Bauordnungsrecht und vier sichergestellte Ausweisdokumente.
Festnahmen wegen fehlender Aufenthaltserlaubnis
In drei Fällen sind weitere Ermittlungen erforderlich, da Gewerbemeldungen fehlten. Zudem haben sich Verdachtsmomente hinsichtlich unerlaubter Handwerksausübung ergeben, die ebenfalls geprüft werden.

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Michael Althammer, Abteilungsleiter im Fachbereich Recht und Ordnung: „Unsere Aufgabe ist es, die Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften konsequent zu überprüfen. Mit diesen Kontrollen stellen wir sicher, dass sich alle Betriebe an die Regeln halten und keine illegalen Strukturen unbemerkt bleiben.“ Martin Kreienkamp, Leiter der Gewerbeaufsicht, ergänzt: „Gleichzeitig zeigt der Einsatz, wie wichtig die enge Zusammenarbeit in unserem Netzwerk ist. Gemeinsam mit Polizei, Zoll und weiteren Partnern können wir Verstöße frühzeitig erkennen und gezielt verfolgen.“
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Die Stadt Bottrop bildet zur Bekämpfung der Clankriminalität ein Netzwerk mit verschiedenen Kooperationspartnern. Gemeinsam haben sie Orte, die einen Bezug zu kriminellen Strukturen haben könnten, im Blick und führen regelmäßig Schwerpunkteinsätze durch.




