Jürgen Heidtmann ist tot. Der ehemalige Leiter des Sport- und Bäderbetriebs starb nach schwerer Krankheit im Alter von 67 Jahren. Sportfunktionäre wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung schätzten ihn vor allem für seinen empathischen und kollegial geprägten Führungsstil.

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An die enge und gute Zusammenarbeit mit Jürgen Heidtmann erinnert Peter Scheidgen vom Bottroper Sportbund: „Er hat immer im Sinne des Sports, der Bürgerinnen und Bürger und der Vereine gehandelt.“ Dazu gehörten Investitionen in mehrere Sportplätze.
„Er hat den Bottroper Sport- und Bäderbetrieb mit zahlreichen Projekten vorangebracht“, sagt Oberbürgermeister Matthias Buschfeld und würdigt zudem seinen kollegialen Umgang. „Für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war er ein beliebter und zugewandter Chef.“
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Jürgen Heidtmann trat 1978 als Praktikant in die Stadtverwaltung ein und wurde im selben Jahr zum Stadtinspektoranwärter berufen. Nach seiner Ausbildung arbeitete er zunächst im Sozialamt und im Rechnungsprüfungsamt. Ab 1997 engagierte er sich bei der Wirtschaftsförderung. Dort war er Geschäftsführer des Bottroper Gründer- und Technologiezentrums an der Zeche Arenberg Fortsetzung. Später leitete er das Startercenter und kümmerte sich um Existenzgründer.
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Ende 2014 folgte sein letzter Karriereschritt. Jürgen Heidtmann übernahm die Leitung des Bottroper Sport- und Bäderbetriebs. Neun Jahre war er Betriebsleiter, bevor er Ende 2023 in den Ruhestand versetzt wurde.
In diese Zeit fielen die Sanierung des Stenkhoffbads, der Ausbau der Kunstrasenplätze und der Neubau eines Multifunktionsgebäudes im Sportpark. Mehrmals fanden im Jahnstadion die Leichtathletik-Landesmeisterschaften „NRW-Gala“ statt.
„Mit Jürgen Heidtmann hat die Stadt einen großen Sports-Freund verloren“, würdigt ihn die Stadtverwaltung.




