Der Protestzug gegen Atommülltransporte durch das Ruhrgebiet wird am Samstag, 24. Januar, ab 11 Uhr auch über die Brücken über die A2 führen. Die Polizei werde keine Beschwerde gegen einen entsprechenden Beschluss des Verwaltungsgerichtes einlegen, sagt Polizeisprecher Andreas Lesch auf WAZ-Anfrage.

Protest von Umweltverbänden und Bürgerinitiativen

Der Protest von Umweltverbänden und Bürgerinitiativen richtet sich gegen den Transport von Atommüll aus dem Versuchsreaktor in Jülich ins Zwischenlager Ahaus. Diese Transporte werden über die A2 und durch Bottrop rollen, befürchten Umweltverbände und Bürgerinitiativen.

Die Auftaktkundgebung der Demo findet statt am Samstag um 11 Uhr im Fuhlenbrock neben dem Autobahn-Rasthof Bottrop-Süd an der Kreuzung Oberhausener/Hanielstraße/Im Fuhlenbrock. Danach ziehen die Teilnehmer durch das angrenzende Wohnviertel und über die Autobahnbrücken Oberhausener und Fernewaldstraße zurück zum Ausgangspunkt.

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Dort wird eine Abschlusskundgebung stattfinden. Sprechen werden unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des BUND, des Aktionsbündnisses „Stop Westcastor“ Jülich sowie der BI „Kein Kein Atommüll in Ahaus“. Auch lokale Politikerinnen und Politiker sowie die Initiativen zum Erhalt des Sterkrader Waldes an der A2 in Oberhausen werden zu Wort kommen.

Die Polizei wird den Protestzug begleiten.