Der Ausschuss für Umwelt, Nachhaltigkeit und Ordnung in Bochum hat ein Nachtverbot für Mähroboter auf den Weg gebracht. In einem gemeinsamen Antrag fordern CDU, SPD und Grüne die Stadtverwaltung auf, ein Benutzungsverbot von Mährobotern während der Nacht- und Dämmerungszeit zu erlassen. Auslöser waren zwei Bürgeranregungen. Die Regel soll Igel und andere Kleintiere schützen.

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Das neue Verbot wird über eine Allgemeinverfügung (deswegen muss der Rat nicht mehr zustimmen) ausgesprochen und zunächst zwei Jahre lang beobachtet. Konkret dürfen Mähroboter 30 Minuten vor Sonnenuntergang und 30 Minuten nach Sonnenaufgang nicht mehr betrieben werden.

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„Artenschutz beginnt im eigenen Garten”, betont Ronja Reyes Henriquez, umweltpolitische Sprecherin der Grünen. „Wir wissen, dass sich ein solches Verbot nicht lückenlos kontrollieren lässt, aber das ist auch gar nicht das vorrangige Ziel“, meint Daniel Obitz, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion. Aber: „Ein Verbot ist ein starkes Zeichen, dass wir etwas für Igel, Salamander, Molche und andere Kleintiere tun.“