Nach der erfolgreichen Premiere von „Major Tom: Völlig losgelöst“ mit den Popsongs von Peter Schilling steht der Oktober im Planetarium ganz im Zeichen von Kunst und Literatur. „Hymnen an die Nacht“ heißt die Hommage an die deutsche Romantik, die ihre Uraufführung unter der riesigen Sternenkuppel an der Castroper Straße erlebt. Welche Highlights in diesem Monat außerdem einen Besuch lohnen, verraten wir in unserer Übersicht.

Hymnen an die Nacht: 17., 23. und 29. Oktober. Karten: 13 Euro

Seit der Corona-Pandemie erlebt die deutsche Romantik eine Renaissance. Der erzwungene Rückzug ins Private und die Sehnsucht nach Natur und Stille haben vielen Menschen den Weg zu den Werken von Caspar David Friedrich, Joseph von Eichendorff und ihren Zeitgenossen geöffnet. Das Planetarium nimmt dieses Interesse in einer neuen Show auf, die Texte von Eichendorff, Matthias Claudius und Annette von Droste-Hülshoff mit Kompositionen etwa von Robert Schumann und Johannes Brahms zu einem stimmungsvollen Programm verbindet.

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Die kreativen Köpfe dahinter sind der Autor und Filmemacher Rüdiger Sünner und Tobias Wiethoff, stellvertretender Leiter des Planetariums, der die Visualisierung übernommen hat. Romantische Bildwelten treffen auf moderne Aufnahmen von Teleskopen. Es ist das erste Mal, dass sich ein Planetarium der Epoche der Romantik widmet. Dauer: etwa 60 Minuten. Empfohlen ab zehn Jahren.

Dagmar und Heino Falcke
Dagmar und Heino Falcke stellen im Planetarium ihr Kinderbuch „Kekskrümel unterm Himmelszelt“ vor.© Planetarium Bochum | Michael Klug

Kurzfilm „Super Nova“: Dienstag, 6. Oktober, 19.30 Uhr. Karten: 13 Euro

Der experimentelle Kurzfilm „Super Nova“ ist nur einmal bei einer Sondervorführung am 6. Oktober im Planetarium zu sehen. Produziert wurde der rund einstündige Film von Studierenden des Masterstudiengangs Szenografie und Kommunikation der FH Dortmund. „Super Nova“ zeigt eine Reise durch fremde Planetensysteme, die mit sehr unterschiedlichen Mitteln entstanden sind: darunter eine handgemachte Papierwelt, ein mit KI modellierter Planet sowie ein Gasplanet aus traumartigen Bildsequenzen.

All dies ist weniger eine Astronomieshow als mehr ein künstlerisches Experiment, das die Möglichkeiten der 360-Grad-Projektion eindrucksvoll auslotet. Empfohlen ab etwa zehn Jahren.

Kekskrümel unterm Himmelszelt: Sonntag, 11. Oktober, 11 Uhr. Karten: 9 Euro

Der Astrophysiker Heino Falcke liest gemeinsam mit seiner Frau Dagmar aus dem gemeinsamen Kinderbuch „Kekskrümel unterm Himmelszelt“. Ausgangspunkt ist die Frage: Wie ist die Erde eigentlich entstanden? Auf der Suche nach Antworten fahren Jana und ihr Vater mit Fahrrad und Zelt durch die Vulkaneifel und begegnen dabei Fossilien, Vulkankratern, Sprudelwasser und einem versteinerten Meer. Die Lesung findet im Rahmen der „Lit. Ruhr“ statt und richtet sich an Kinder ab etwa sieben Jahren.

Electric Lights Planetarium Bochum
Die Reihe „Electric Lights“ bringt am 28. Oktober mehrere DJs ins Planetarium Bochum,© Planetarium Bochum | Katja Ruge

Im Orbit – Gemeinsam spielen unter der Kuppel: Dienstag, 20. Oktober, 17 Uhr. Karten: 7 Euro

Für einen Abend wird die Kuppel zum interaktiven Spielfeld: Bei „Im Orbit“ steuern die Besucherinnen und Besucher mit dem eigenen Smartphone ein Raumschiff durch die Erdumlaufbahn – gemeinsam mit bis zu 250 Mitspielenden in Echtzeit.

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Die Besucher erwartet ein Gemeinschaftserlebnis: Alle sitzen zusammen unter dem gleichen Sternenhimmel, verfolgen dasselbe Geschehen auf der Riesenkuppel und müssen als Gruppe Aufgaben lösen und Kollisionen mit Weltraumschrott vermeiden. Wer mitmachen will: Eigenes Smartphone mit vollgeladenem Akku mitbringen!

Electric Lights: Mittwoch, 28. Oktober, 20 Uhr. Karten: 29, erm. 24 Euro

Das Planetarium wird zum Electro-Club: „Electric Lights“ kommt erstmals nach Bochum. Die Reihe kombiniert DJ-Sets mit immersiven 360-Grad-Projektionen und stellt dabei Künstler der elektronischen Musikszene in den Mittelpunkt. Den Abend eröffnet Katja Ruge, Fotografin, DJ und Kuratorin aus Hamburg, die das Projekt initiiert hat. Ihr folgt DJ Mell G aus Frankfurt, deren Sound sich zwischen Electro, Breakbeat, Techno und EBM bewegt. Ein Abend für alle, die elektronische Musik abseits der Clubs erleben wollen. Dauer: etwa drei Stunden mit Pause.

September 2026

Eine feierliche Premiere, eine musikalische Reise in den Regenwald und eine Fahrt zu den entferntesten Orten im All: Das Planetarium hat im September viel zu bieten, darunter die neue Show eines gefeierten Popstars aus den 80er-Jahren. Blättern wir etwas im Programm!

Major Tom – Völlig losgelöst: 19., 25., 27. und 30. September. Karten: 13,75, erm. 11,75 Euro

„Fulldome“ Show im Planetarium
Musiker Peter Schilling stellt seine neue Show im Planetarium vor.© FUNKE Foto Services | Jörg Carstensen

Die neue Musikshow „Major Tom: Völlig losgelöst“ mit den Songs von Peter Schilling feiert am 15. September ihre Premiere im Planetarium – dies allerdings nur vor geladenen Gästen. Wer das Glück hatte, bei unserer Kartenverlosung eines der begehrten Tickets zu ergattern, kann als Erster gratis dabei sein. Die erste reguläre Vorstellung folgt am 19. September um 19.30 Uhr, danach läuft die Show regelmäßig.

Die Vorstellung verbindet legendäre Songs von Peter Schilling wie „Major Tom“, „Terra Titanic“ und „Die Wüste lebt“ mit ausgeklügelten Animationen von Rocco Helmchen, der zu den renommiertesten Fulldome-Künstlern Deutschlands zählt. Das Ergebnis ist eine 360-Grad-Show aus Bild und Klang, die die Musik auf neue Art erfahrbar macht. Dauer: 55 Minuten, empfohlen ab 12 Jahren.

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Schwarze Löcher: 13. und 25. September. Karten: 12,75, erm. 9,75 Euro

Aus schwarzen Löchern entkommt nicht einmal Licht: Die gleichnamige Astronomieshow nimmt ihr Publikum mit auf eine Reise tief ins All – von sterbenden Riesensternen bis zum supermassereichen schwarzen Loch im Zentrum der Milchstraße.

Was verbirgt sich hinter diesen Objekten, aus denen nicht einmal Licht entkommt? Wie entstehen sie? Die Show, ursprünglich produziert vom Clark Planetarium in Salt Lake City und für das Bochumer Publikum erweitert, gibt viele Antworten. Dauer: 60 Minuten, empfohlen ab zehn Jahren.

Odzala – Hörerlebnis Regenwald: Donnerstag, 17. September, 20 Uhr. Karten: 14,50, erm. 12,50 Euro

Odzala, Planetarium Bochum
„Odzala“ führt tief in den Regenwald im Kongo.© Planetarium Bochum | Scott Ramsay

Wer einmal mitten in der Nacht im Regenwald gestanden hat, vergisst die aufregende Geräuschkulisse nie. Wer bislang nicht die Gelegenheit dazu hatte, kann ins Planetarium kommen. Die Show „Odzala“, die nur einmal am 17. September gespielt wird, transportiert die Nachtgeräusche direkt in die Kuppel: Elefantenrufe, Froschkonzerte, Vogelgesang im Morgengrauen, Regen auf dem Blätterdach.

Die Aufnahmen stammen aus dem Odzala-Nationalpark in der Republik Kongo und wurden ohne Musik oder Kommentar produziert. Was bleibt, ist eine meditative Stunde unter dem Sternenhimmel, nah an der Natur – und ganz ohne weite Anreise. Dauer: etwa 60 Minuten.

Art-Space – Stradivaris Erben: Dienstag, 22. September, 20 Uhr. Karten: 15, erm. 12 Euro

Stradivaris Erben Planetarium Bochum
Italienische Geigenbauer hat der Bochumer Fotograf Heinrich Brinkmöller-Becker im italienischen Cremona porträtiert.© Planetarium Bochum | Heinrich Brinkmöller-Becker

Die norditalienische Stadt Cremona gilt seit Jahrhunderten als Zentrum des europäischen Geigenbaus. Antonio Stradivari, Andrea Amati und Giuseppe Guarneri del Gesù haben die Stadt berühmt gemacht.

Der Bochumer Fotograf Heinrich Brinkmöller-Becker hat die Stadt und ihre Werkstätten besucht und zeigt seine Eindrücke in einer immersiven Bildprojektion unter der Kuppel. Das Acoustic String Ensemble spielt dazu live Stücke aus vier Jahrhunderten – passend zu den Bildern aus dem Herzen der Geigenbaukunst. Dauer: etwa 60 Minuten.

Karten und Infos: 0221 / 280 214 und planetarium-bochum.de

August 2026

Sterne über dem Ruhrgebiet: Donnerstag, 6. August, 20 Uhr. Karten: 12, ermäßigt 9 Euro

Der abendliche Blick in den Sternenhimmel gehört für viele an einem lauen Sommerabend fest dazu. Doch welche Planeten sind mit dem bloßen Auge über Bochum gerade zu sehen? Welche Sternbilder kann man erkennen – und wo steckt der Mond?

In der monatlichen Reihe „Sterne über dem Ruhrgebiet“ beantwortet Leiterin Susanne Hüttemeister genau diese Fragen live unter der Kuppel und mit aktuellen Bildern aus dem Weltall. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die den Nachthimmel besser kennenlernen möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

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The Dark Side of the Moon: Samstag, 8. August, 19.30 Uhr. Freitag, 14. August, 20.45 Uhr. Samstag, 29. August, 21.30 Uhr. Karten: 13,75, ermäßigt 11,75 Euro

Majestätisch neigt sich die Pink-Floyd-Platte über die Kuppel: „The Dark Side of the Moon“ im Planetarium Bochum ist ein Erlebnis.
Majestätisch neigt sich die Pink-Floyd-Platte über die Kuppel: „The Dark Side of the Moon“ im Planetarium Bochum ist ein Erlebnis.© Planetarium Bochum | Planetarium Bochum

Das Jahrhundertalbum in kompletter Länge unter der riesigen Kuppel: „The Dark Side of the Moon“ der britischen Band Pink Floyd gehört zu den erfolgreichsten Musikprogrammen im Planetarium. Veröffentlicht im Jahr 1973, hat die sphärische LP mit Songs wie „Money“ und „Time“ bis heute nichts von ihrer Faszination verloren und passt perfekt ins Planetarium. Und die Floyd-Fans lassen sich das Angebot nicht entgehen: Die Vorstellungen sind reihenweise ausverkauft. Für die kommenden Termine im August sind noch einige Tickets erhältlich.

Sterntaler: Sonntag, 16. August, um 11 Uhr. Samstag, 29. August, um 11.30 Uhr. Karten: 12, ermäßigt 9 Euro

Sterntaler, Planetarium Bochum
„Sterntaler“ nach dem Märchen der Gebrüder Grimm feiert seine Rückkehr im Planetarium Bochum.© Planetarium Bochum | Planetarium Bochum

Wer das Planetarium regelmäßig besucht, hat diese Show vielleicht schon vermisst: Die wunderschön gezeichnete Neuinterpretation des Grimm’schen Märchens kehrt nach über einem halben Jahr Pause zurück ins Programm. In „Sterntaler – Vom Universum belohnt“ wird aus dem armen Waisenmädchen eine Weltraumfee, die auf die Erde kommt, um Gutes zu tun.

Zu hören sind bekannte Stimmen, etwa von Stefanie Heinzmann, Ingo Pohlmann und Tetje Mierendorf. Zum Einstieg erklären die Planetariumsfiguren Luna und Felix den Zuschauern, wie sich der Sternenhimmel im Lauf eines Jahres verändert. Für Kinder ab vier Jahren. Dauer: etwa 50 Minuten.

Mord im Planetarium: Donnerstag, 20. August, 20 Uhr. Karten: 12, ermäßigt 9 Euro

Spannende Hörspiele unter der Sternenkuppel: Diese monatliche Krimi-Reihe findet immer mehr Zuhörer. In „Tote Mädchen ertrinken nicht“, produziert von Radio Bremen, verschlägt es die Ermittler auf eine Flussinsel in der Weser. Die entpuppt sich als Schauplatz einer rätselhaften Geschichte. Mittendrin: eine tote Teenagerin, ungeklärte Todesumstände, Drogen und Cybermobbing … Dauer: etwa 60 Minuten.

Die Entdeckung des Himmels: Dienstag, 25. August, 10 Uhr. Karten: 12, ermäßigt 9 Euro

Dieses Programm ist nur selten auf der Kuppel des Planetariums zu sehen: „Die Entdeckung des Himmels“ gehört zu den aufwendigsten Eigenproduktionen des Hauses. Die Show nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch die Geschichte der Astronomie: von den ersten Sternbildern unserer Vorfahren bis zu der Erkenntnis, dass die Erde nur ein Planet unter vielen ist. Atemberaubende Bilder und große Fragen, die noch lange nach dem Ende der Vorstellung nachhallen. Ab zehn Jahren. Dauer: etwa 60 Minuten.

Karten und Infos

Karten und weitere Informationen sind online unter planetarium-bochum.de sowie an der Tageskasse erhältlich. Das Ticket fürs Planetarium gilt am Veranstaltungstag als VRR-Fahrausweis (Preisstufe B) für eine einmalige Hin- und Rückfahrt.

Wer zuvor innerhalb eines Monats den Tierpark Bochum besucht hat, erhält nach Vorlage der Eintrittskarte 20 Prozent Rabatt.

Juli 2026

Total Eclipse – Jäger des verlorenen Schlafes: 14., 19. und 24. Juli. Karten: 12, erm. 9 Euro

Als Highlight dieses Sommers feiert die neue Kindershow „Total Eclipse – Jäger des verlorenen Schlafes“ am Dienstag, 14. Juli, um 12 Uhr ihre Premiere im Planetarium. Die brandneue Fulldome-Show für Kinder ab acht Jahren verbindet Wissenschaft und Humor – und hat sogar einen aktuellen Bezug:  Denn am 12. August wird über Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis zu sehen sein.

Erzählt wird von Kentucky, einem Social-Media-Huhn vom Mond. Gemeinsam mit dem Roboter-Assistenten J.O.S. macht es sich auf den Weg zur Erde und erklärt dabei auf witzige Art, wie Sonnenfinsternisse entstehen. Im Anschluss an die ersten Vorstellungen erläutern Astronomen des Planetariums live, was genau am 12. August am Himmel über Bochum zu sehen sein wird und wie man die Finsternis sicher beobachten kann. Dauer: ca. 50 Minuten.

Total Eclipse, Planetarium Bochum
„Total Eclipse“ heißt die neue Kindershow, die am 14. Juli im Planetarium Bochum ihre Premiere feiert.© Planetarium Bochum | Planetarium Bochum

Lars, der kleine Eisbär: 11., 15. und 28. Juli. Karten: 12, erm. 9 Euro

Die jüngste Hitzewelle hat sicher so manchen mit dem Gedanken spielen lassen, kurzerhand zum Nordpol auszuwandern. Im Planetarium Bochum ist das möglich, zumindest für die Dauer von 45 Spielminuten. Mit Lars, dem kleinen Eisbären, reisen die Besucherinnen und Besucher virtuell in die Arktis und lernen dabei ganz nebenbei viel über unseren Planeten und die Tiere, die hier leben.

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In der animierten Produktion nach Hans de Beers Kinderbuch rettet Lars die Wale vor den Waljägern und zeigt, was passiert, wenn Gletscher schmelzen.

Pop-Space – Leonard Cohen: Freitag, 24. Juli, 21 Uhr. Karten: 13, erm. 11 Euro

In der Reihe „Pop Space“ erklingen die größten Songs des kanadischen Songpoeten Leonard Cohen unter der Kuppel. Während „Halleluja“ und „Suzanne“ den Saal füllen, betrachten die Zuschauer langsam rotierende Galaxien und dynamische Fahrten durch unser Sonnensystem. Hier gilt: zurücklehnen und genießen! Dauer: etwa 60 Minuten.

Die drei ??? und das Grab der Maya: Dienstag, 28. Juli, 17 Uhr. Karten: 19, erm. 17 Euro

Die Abenteuer der „Drei ???“ gehören als Hörspiel-Shows seit vielen Jahren zu den beliebtesten Veranstaltungen im Programm des Planetariums und sind reihenweise ausverkauft. Die Folge „Das Grab der Maya“ ist allerdings nur wenige Male im Jahr zu erleben. Entsprechend groß ist der Ansturm auf die Tickets. Wer dabei sein möchte, sollte daher schnell sein. Aktuell sind noch einige Karten erhältlich.

Die Episode ist mit rund 110 Minuten ungewöhnlich lang und in aufwendiger 3D-Audio-Technologie produziert. Die Originalstimmen von Justus, Peter und Bob verschmelzen mit räumlichen Soundeffekten unter dem Sternenhimmel. Die Geschichte: In einem Umzugskarton stoßen die drei Detektive auf eine alte Steinfigur und eine Karte mit geheimen Schriftzeichen vom Volk der Maya – und ein gefährlicher Wettlauf beginnt. Empfohlen ab acht Jahren.

Karten und Infos: 0221 280 214 und planetarium-bochum.de

Juni 2026

Gemeinsam durch die Galaxis: Donnerstag, 18. Juni, 19 Uhr. Karten: 12, erm. 9 Euro

Susanne Hüttemeister (rechts), Leiterin des Planetariums, und Astronomie-Journalist Paul Hombach nehmen ihre Zuschauer mit auf eine Reise durch die Galaxis.
Susanne Hüttemeister (rechts), Leiterin des Planetariums, und Astronomie-Journalist Paul Hombach nehmen ihre Zuschauer mit auf eine Reise durch die Galaxis.© Planetarium Bochum | Planetarium Bochum

Seit sechs Jahren erklärt der Podcast „Gemeinsam durch die Galaxis“ alle zwei Wochen astronomische Phänomene und hat sich damit eine treue Hörerschaft aufgebaut. Zum Abschluss der neunten Staffel gehen Leiterin Susanne Hüttemeister und Astronomie-Journalist Paul Hombach live vor Publikum auf Sendung. Diesmal bestimmen die Zuschauerinnen und Zuschauer, worüber gesprochen wird.

Wer schon immer wissen wollte, wie ein schwarzes Loch wirklich funktioniert, was bei einer Supernova passiert oder ob es außerirdisches Leben geben könnte, hat hier die Gelegenheit, seine Fragen zwei ausgewiesenen Experten zu stellen. Die Fragen können vorab eingereicht werden über den Instagram-Kanal des Planetariums sowie per E-Mail: marketing@planetarium-bochum.de. Natürlich ist es auch möglich, spontan vor Ort seine Fragen loszuwerden.

Ein Sternbild für Flappi: Sonntag, 21. Juni, 11 Uhr. Karten: 12, erm. 9 Euro

Die Kindershow „Ein Sternbild für Flappi“ begeistert kleinere und größere Zuschauer im Planetarium.
Die Kindershow „Ein Sternbild für Flappi“ begeistert kleinere und größere Zuschauer im Planetarium.© Stadt Bochum, Presseamt | Lutz Leitmann

Die Abenteuer der neugierigen Fledermaus Flappi gehören seit einigen Jahren zu den Rennern im Familienprogramm des Planetariums. Auf ihrer Reise durch die Nacht trifft sie Skybat, ein Fledertier, das vom Mond kommt. Gemeinsam suchen sie nach einem neuen Sternbild: der Fledermaus! Das zauberhafte Sternenmärchen „Ein Sternbild für Flappi“ ist geeignet für Kinder ab etwa vier Jahren und dauert 50 Minuten.

Hatte die Milchstraße eine wilde Vergangenheit? Mittwoch, 24. Juni, 20 Uhr. Karten: 7 Euro

Anna Franckowiak von der Ruhr-Uni Bochum hält einen Vortrag im Planetarium
Anna Franckowiak von der Ruhr-Uni Bochum hält einen Vortrag im Planetarium© Planetarium Bochum | Planetarium Bochum

Der verborgenen Geschichte der Milchstraße widmet sich Anna Franckowiak von der Ruhr-Uni bei einem Vortrag am 24. Juni. Die Professorin für Multi-Wellenlängen-Astronomie untersucht, was Gammastrahlung (die energiereichste Strahlung im Universum) über vergangene Aktivitäten der Milchstraße verrät. Im Zentrum steht die Frage, ob die Milchstraße einst so aktiv war wie die fernen Galaxien, aus deren Zentren heute gewaltige Gasjets weit ins All schießen. Auch das schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße liefert dabei wichtige Spuren.

Mord im Planetarium: Donnerstag, 25. Juni, 20 Uhr. Karten: 12, erm. 9 Euro

Einmal im Monat überschlagen sich im Planetarium die Ereignisse: Dann wird die Sternenkuppel zum Schauplatz einer spannenden Krimihandlung. Diesmal steht das Hörspiel „Ein Gefühl von Sicherheit“ von Radio Bremen auf dem Programm. Darin sucht die Bremer Kripo nach dem Abgang einer langjährigen Leiterin der Mordkommission dringend Ersatz – und landet bei zwei denkbar ungleichen Kandidaten. Ein Fall, der die Kriminalisten auf eine harte Probe stellt.

Pop-Space – Ed Sheeran: Freitag, 26. Juni, 21 Uhr. Karten: 13, erm. 11 Euro

Zu den erfolgreichsten Reihen im Programm des Planetariums gehört seit Jahren die „Pop-Space“, bei der sich die Besucher zu entspannten Popklängen in die tiefen Sessel fallen lassen können. Das Konzept ist so einfach wie wirkungsvoll: Musik, die man kennt und liebt, trifft auf die Bildgewalt der 20-Meter-Kuppel. Diesmal sind die Songs von Ed Sheeran an der Reihe. Der britische Erfolgssänger erzählt in seinen Texten oft von Weite, Sehnsucht und Kindheitserinnerungen, was zu den Projektionen im Planetarium bestens passt. Ein Abend (nicht nur) für eingefleischte Sheeran-Fans.

Karten und Infos: 0221 28 02 14 und planetarium-bochum.de

Mai 2026

101 Jahre Planetarium: Donnerstag, 7. Mai, 17.45 Uhr. Karten: 7 Euro

Das erste Planetarium der Welt öffnete am 7. Mai 1925 in München seine Pforten. Seitdem wird der „Tag des Planetariums“ jedes Jahr an diesem Tag gefeiert. Direktorin Susanne Hüttemeister blickt an diesem Abend auf die über 60-jährige Geschichte des Bochumer Hauses zurück. Im Anschluss wird die erfolgreiche Show „Unsere himmlische Geschichte“ gezeigt, die in Bochum entwickelt und an Theater in der ganzen Welt verkauft wurde. Darin wird in schönen Bildern erzählt, wie der Mensch seit Jahrtausenden den Himmel beobachtet und deutet.

Sounds of Silence: Samstag, 16. Mai, 20.45 Uhr. Karten: 12, erm. 9 Euro

WAZ-Leserevent im Zeiss Planetarium Bochum - Musikshow "Pink Floyd - The Dark Side of The Moon".
Die vielen Musikprogramme erfreuen sich im Planetarium Bochum besonders großer Beliebtheit.© FUNKE Foto Services | Gero Helm

Sounds of Silence ist eine der meistbesuchten Musikshows im Bochumer Planetarium. Das Erfolgsrezept ist denkbar einfach: Zeitlose Songs aus Pop und Rock begleiten Zuschauerinnen und Zuschauer auf ihrem Weg durch den Nachthimmel – von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang. Beim kommenden Konzertabend stehen unter anderem Songs von Simon & Garfunkel, Coldplay, Lana Del Rey, den Beatles und Enya auf dem Programm. Dauer: 60 Minuten. Gute Reise!

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Art-Space mit Live-Konzert: Dienstag, 19. Mai, 20 Uhr. Karten: 15,75, erm. 12,75 Euro

Natur-Skulpturen haben es dem Bochumer Fotografen Heinrich Brinkmöller-Becker besonders angetan: Im Planetarium zeigte er dazu bereits einige viel beachtete Projekte, etwa Weinstöcke, Bäume und Steine. In seinem neuen Projekt widmet sich Brinkmöller-Becker den Treibölzern. Zu sehen sind Bildsequenzen, bei denen man sich fragt: Sind das wirklich Treibhölzer, die man da sieht? Oder eher Gesichter, Augen, merkwürdige Tier- oder Fabelwesen? Musikalisch begleitet wird die Projektion von dem Kölner Jazzpianisten Simon Below. Am Flügel und Synthesizer entwickelt er zu den Kuppelbildern beeindruckende Kompositionen. Dauer: etwa 60 Minuten.

Vortrag „Die unsichtbare Macht im All“: Mittwoch, 20. Mai, 20 Uhr. Karten: 7 Euro

Sam Taziaux, Planetarium Bochum
Sam Taziaux widmet sich in seinem Vortrag den sogenannten Zwerggalaxien.© Planetarium Bochum | Planetarium Bochum

In seinem kommenden Vortrag wirft Sam Taziaux von der Uni-Uni einen weiten Blick in All: Er berichtet von den kleinsten und häufigsten Galaxien im Universum. Sogenannte Zwerggalaxien enthalten Milliarden von Sternen und spielen eine große Rolle bei der Entwicklung von Galaxien. Wie sie das machen und was ihre Magnetfelder dazu beitragen, erfahren die Besucherinnen und Besucher in diesem Vortrag. Taziaux schreibt seine Doktorarbeit in der Forschungsgruppe Galaxienentwicklung am Astronomischen Institut in Bochum.

Cosmic Class – Philip Glass unter dem Sternenhimmel: Donnerstag, 28. Mai, 20 Uhr. Karten: 15, erm. 12 Euro

Nach der ausverkauften Premiere im vergangenen Jahr gibt es jetzt eine zweite Chance: Studierende der Folkwang Universität der Künste spielen unter der musikalischen Leitung von Kai Schumacher Klaviermusik von Philip Glass – einem der bekanntesten Vertreter der Minimal Music. Stücke wie „Koyaanisqatsi“ und „The Hours“ werden von eindrucksvollen Full-Dome-Visuals unter der Kuppel begleitet.

Die drei ??? – Das Dorf der Teufel: Samstag, 30. Mai, 19.30 Uhr. Karten: 19,75, erm. 17,75 Euro

Justus, Peter und Bob, die legendären Detektive aus der „Drei ???“-Reihe, erfreuen sich im Planetarium besonders großer Beliebtheit. Die Hörspielabende mit dem Trio aus dem kalifornischen Rocky Beach sind regelmäßig ausverkauft. Auch für die Vorstellung von „Die drei ??? – Das Dorf der Teufel“ am 3. Mai gibt es schon keine Karten mehr. Für den 30. Mai sind hingegen noch einige Tickets verfügbar. Diesmal besuchen die drei ??? ein abgelegenes Dorf, dessen Bewohner jegliche Form des Fortschritts ablehnen. Schon nach kurzer Zeit überschlagen sich die Ereignisse…

Karten und Infos: 0221 28 02 14 und planetarium-bochum.de