Zusammenfassung
- Auf der Bahnstrecke zwischen Oberhausen und Arnheim kommt es bis Mai 2026 immer wieder zu Sperrungen und Ausfällen, weil die Deutsche Bahn die Strecke ausbaut und modernisiert.
- Während der Bauzeiten fahren statt Zügen Ersatzbusse, die verschiedene Bahnhöfe und Haltestellen bedienen und teilweise neue Abfahrtsorte nutzen.
- Reisende müssen mit geänderten Fahrplänen, Umleitungen und längeren Fahrzeiten rechnen und sollten sich vor Fahrtantritt auf zuginfo.nrw informieren.
Zum Abschluss des 80-monatigen Baumarathons, den die Deutsche Bahn ausgerufen und im November 2024 zwischen Oberhausen und Emmerich gestartet hatte, müssen sich Fahrgäste noch einmal auf einen Ersatzverkehr mit Bussen einstellen. Denn die Bahnstrecke ist zwischen Oberhausen Hbf und Arnhem Centraal von Montag, 20. April, bis Sonntag, 17. Mai, für vier Wochen komplett gesperrt.
Laut Angaben auf dem Portal Zuginfo NRW wird der Schienenersatzverkehr mit folgenden Bussen eingerichtet:
- SEV-Schnellbus mit Halt in Oberhausen Hbf, Wesel, Emmerich, Emmerich-Elten, Zevenaar und Arnhem Centraal (SEV X-NL), davon einmal in der Stunde ohne Zwischenhalte zwischen Arnhem Centraal und Emmerich
- SEV-Lokalbus Oberhausen Hbf-Emmerich (SEV-RE19)
- SEV-Schnellbus Oberhausen Hbf-Wesel (SEV-X) wird einmal stündlich von dem SEV Bocholt-Wesel (SEV-RE19) nach Oberhausen Hbf durchgebunden
- SEV-Lokalbus Oberhausen Hbf-Wesel (SEV-RE5 und SEV-RE49)
- SEV-Schnellbus Duisburg Hbf-Dinslaken (SEV-RE49-X)
Statt von Emmerich-Elten fährt der Ersatzverkehr von der Ecke Tichelkamp/Lobither Straße ab. In Wesel fährt der Ersatzverkehr abweichend von der Friedenstraße ab. In Friedrichsfeld wird bis zum Ende der Bauarbeiten der Ersatzbahnhof in der Straße Am Industriepark angefahren. In Oberhausen fährt der Ersatzverkehr aufgrund von Bauarbeiten abweichend vom Bussteig 10 am Busbahnhof ab.
Für dieses Jahr plant die Deutsche Bahn noch eine weitere Totalsperrung der Strecke zwischen Oberhausen Hbf und Arnhem Centraal vom 9. bis 16. November.
+++ Das haben wir zuvor berichtet +++
Die dritte Sperrpause im Jahr 2026 im Zuge des Betuwe-Ausbaus auf der Bahnstrecke Arnheim-Oberhausen steht an. Wegen umfangreicher Bauarbeiten ist der Abschnitt von Freitag, 20. März, um 21 Uhr bis Sonntag, 22. März, um 23.59 Uhr komplett gesperrt.
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Ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit folgenden Bussen ist eingerichtet:
- SEV-Schnellbus mit Halt in Oberhausen Hbf, Wesel, Emmerich, Emmerich-Elten, Zevenaar und Arnhem Centraal (SEV-X-NL), davon einmal die Stunde ohne Zwischenhalte zwischen Arnhem Centraal und Emmerich
- SEV-Lokalbus Oberhausen Hbf-Emmerich (SEV-RE19)
- SEV-Schnellbus Oberhausen Hbf-Wesel (SEV-X) wird einmal stündlich von dem SEV Bocholt-Wesel (SEV-RE19) nach Oberhausen Hbf durchgebunden
- SEV-Lokalbus Oberhausen Hbf-Wesel (SEV-RE5 und SEV-RE49)
- SEV-Schnellbus Duisburg Hbf-Dinslaken (SEV-RE49-X)
Statt von Emmerich-Elten fährt der Ersatzverkehr von der Ecke Tichelkamp/Lobither Straße ab. In Wesel fährt der Ersatzverkehr abweichend von der Friedenstraße ab. In Friedrichsfeld wird bis zum Ende der Bauarbeiten der Ersatzbahnhof in der Straße Am Industriepark angefahren.
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+++ Das haben wir zuvor berichtet +++
Auf der Linie RE 19 kommt es aktuell zu Einschränkungen. Die Beeinträchtigung dauert voraussichtlich bis Freitag, 27. Februar, 19.15 Uhr, wie der VRR berichtet. Der Grund dafür ist die Reparatur an einem Zug.
Es kommt zu Ausfällen auf dem gesamten Laufweg. Folgende Fahrten sind betroffen: Der RE 19 ab Emmerich um 5.25 Uhr mit einer Ankunft am Düsseldorfer Hauptbahnhof um 6.46 Uhr. Sowie der RE19 ab Düsseldorf Hauptbahnhof um 17.42 Uhr mit einer geplanten Ankunft in Emmerich um 19.15 Uhr. Die Fahrgäste sollen bitte den Folgetakt nutzen.
+++ Das haben wir zuvor berichtet +++

Bahnfahrer aufgepasst: Für den dreigleisigen Ausbau der sogenannten Betuwe-Route steht erneut eine Totalsperrung der Bahnstrecke Emmerich-Oberhausen an. Ab Freitag, 20. Februar, 21 Uhr, bis Sonntag, 23. Februar, Mitternacht, ist die Zugstrecke, gesperrt. Der RE19, der Halt in Emmerich, Rees, Hamminkeln, Wesel, Voerde, Dinslaken und Oberhausen macht, fährt nicht. Stattdessen sind Busse im Schienenersatzverkehr unterwegs. Auch Züge der Linien RE5, RE44 und RE49 sind betroffen.
Schienenersatzverkehr (SEV) wird wie folgt eingerichtet:
- SEV-Schnellbus Duisburg Hbf – Dinslaken (SEV D);
- SEV-Schnellbus Oberhausen Hbf – Wesel (SEV X);
- SEV-Schnellbus mit Halt in Oberhausen Hbf, Wesel, Emmerich, Emmerich-Elten, Zevenaar und Arnhem Centraal (SEV X-NL) – davon einmal die Stunde ohne Zwischenhalte zwischen Arnhem Centraal und Emmerich.
Im Anschluss an die Sperrung können Züge nur eingleisig zwischen Voerde-Friedrichsfeld und Wesel fahren. Dies gilt für den Zeitraum vom 23. Februar bis zum 20. März.
Online Infos zum Schienenerstatzverkehr einsehen
Die Deutsche Bahn muss die Strecke zeitweise sperren, da sie ohne Streckensperrungen wichtige Baumaßnahmen – wie etwa Arbeiten an Eisenbahnbrücken, Weichen oder Oberleitungen – nicht durchführen kann. Um die Einschränkungen für Fahrgäste möglichst gering zu halten, bündeln die DB Infra Go dabei viele Maßnahmen.
Informationen zu geänderten Fahrplänen sowie zum Schienenersatzverkehr kommunizieren die auf der Strecke fahrenden Eisenbahnverkehrsunternehmen unter www.zuginfo.nrw.
+++ Das hatte die NRZ zuletzt berichtet +++

Das Jahr 2026 startet für Bahnfahrer gleich mit Einschränkungen. Die Bahnstrecke zwischen Oberhausen Hauptbahnhof und Arnhem Centraal wird ab Freitag, 2. Januar, bis Sonntag, 4. Januar, komplett gesperrt. Für den RE19, der auch über Emmerich, Rees, Hamminkeln, Wesel, Voerde und Dinslaken fährt, wird erneut einen Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Gleiches gilt für die Züge der Linien RE5, RE 44 und RE49.
+++ Das hatte die NRZ zuvor berichtet +++

Wegen der umfangreichen Bauarbeiten der Deutschen Bahn steht die nächste Komplettsperrung der Strecken zwischen Oberhausen Hbf und Arnhem Centraal sowie zwischen Wesel und Bocholt an. Von Freitagabend, 5. Dezember, 21 Uhr, bis Sonntag, 7. Dezember, 23.59 Uhr fahren keine Züge. Stattdessen verkehren, wie aus den vergangenen Sperrpausen gewohnt, Ersatzbusse.
Zwei lokale Besonderheiten gilt es dabei zu beachten: Aufgrund von Bauarbeiten fährt der Ersatzverkehr (SEV) für die Linie RE 19 statt von Emmerich-Elten von der Ecke Tichelkamp/Lobither Straße ab.
Zudem wird die Unterführung Poststraße in Friedrichsfeld wegen Abbruchs einer Brücke von Mittwoch, 3. Dezember, bis Mittwoch, 17. Dezember, gesperrt. Die SEV-Haltestelle Friedrichsfeld (Ndr.) entfällt in diesem Zeitraum. Fahrgäste sollten stattdessen die Haltestelle Friedrichsfeld Post nutzen. Die Ersatzhaltestelle am Industriepark wird weiterhin bedient.
Es ist die letzte Komplettsperrung der Bahnstrecke im Jahr 2025. Für das Wochenende vom 2. bis 4. Januar 2026 ist allerdings bereits die nächste Sperrpause geplant.
+++ Das hatte die NRZ zuvor berichtet +++
Zug-Pendler am Niederrhein kennen es schon: Erneut stehen auf der Bahnstrecke zwischen Oberhausen und Wesel/Bocholt und Arnheim umfangreiche Bauarbeiten an. Bis 17. Mai 2026 kommt es mehrmals zu Einschränkungen auf den Linien RE5 (RRX), RE19, RE44 und RE49.
Vollsperrung für vier Wochenenden und einen Monat
An folgenden Wochenenden ist die Strecke zwischen Oberhausen Hbf und Wesel/Bocholt/Arnhem Centraal jeweils von Freitagabend, 21 Uhr, bis Sonntag, 23.59 Uhr, komplett gesperrt.
- Freitag, 05.12.2025 bis Sonntag 07.12.2025
- Freitag, 02.01.2026 bis Sonntag, 04.01.2026
- Freitag, 20.02.2026 bis Sonntag, 22.02.2026
- Freitag, 20.03.2026 bis Sonntag, 22.03.2026
Die vorerst längste Sperrung der Strecke wird über einen vierwöchigen Zeitraum im April und Mai stattfinden:
- Montag, 20.04.2026, ab 5 Uhr bis Montag, 18.05.2026, 23.59 Uhr
Erneut wird für diese Zeiträume ein Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen eingerichtet. Aufgrund von Bauarbeiten fährt der SEV für die Linie RE 19 statt von Emmerich Elten von der Ecke Tichelkamp/Lobither Straße ab.
RE5 und RE49 enden in Friedrichsfeld
Die Züge der Linien RE 5 (RRX) und RE 49 enden während der Bauarbeiten aus Richtung Duisburg kommend in Friedrichsfeld am neuen Bahnhof Am Industriepark. Die Züge der Linie RE 19 fahren in den oben nicht genannten Zeiträumen über alle planmäßigen Stationen bis Arnhem.
Die Linie RE44 verkehrt bis auf Weiteres nicht. Die Einschränkungen durch die umfangreichen Bauarbeiten haben deswegen aktuell keinen Einfluss auf die Linie RE 44.
+++ Das hatte die NRZ zuvor berichtet +++
Auf der wichtigen Ausbaustrecke zwischen Emmerich und Oberhausen hat die Deutsche Bahn (DB) am 1. November 2024 einen umfangreichen Baumarathon gestartet. Nun steht eine weitere Vollsperrung der Strecke an. Von Montag, 20. Oktober 2025, 5 Uhr, bis Sonntag, 2. November, 23.59 Uhr, wird die Zugstrecke gesperrt. Es stehen Gleisbauarbeiten, umfangreiche Arbeiten an diversen Brücken entlang der Strecke, der Einbau von neuen Weichen, Oberleitungsarbeiten mit dem Stellen neuer Signale, der Bau von Schallschutzwänden sowie Vegetationsarbeiten und Kampfmittelsondierungen an.
Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte sei Baulärm leider nicht immer zu vermeiden, so die Bahn. Die DB Infrago bittet die Reisenden und Anwohner:innen daher um ihr Verständnis. Über etwaige Arbeiten in den Nächten informiert die DB Infrago die Anwohner nochmals gesondert.
Schienenersatzverkehr: Infos auf zuginfo.nrw abrufbar
Detaillierte Informationen zum Schienenersatzverkehr im Nahverkehr finden Fahrgäste auf zuginfo.nrw. Die Konzepte für die Linien RE 5, RE 19 und RE 49 sind hier abrufbar. Die Auswirkungen und Alternativen für die auf der Umleitungsstrecke betroffenen Linien RE 8 und RE 13 sind hier aufgelistet.
Fahrpläne für den Schienenersatzverkehr sind auch über diesen Link abrufbar.
Die Züge des Fernverkehrs fahren während des gesamten Bauzeitraums von bzw. nach Amsterdam. Während der Zeit der jetzt anstehenden Vollsperrung werden die Züge über Venlo umgeleitet. Die Fahrzeit verlängert sich um rund 30 Minuten. Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der DB enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben.
Großprojekt: Dreigleisiger Ausbau bis 2026 geplant
Bis Mai 2026 bündelt das Projektteam für den dreigleisigen Ausbau ein auf dieser Strecke noch nie da gewesenes Bauvolumen. Der Fokus der Arbeiten liegt dabei auf dem rund 3,5 Kilometer langen Bauabschnitt zwischen Voerde-Friedrichsfeld und Wesel. Innerhalb von 80 Wochen krempeln Baufachleute der DB die Strecke einmal komplett auf links. Dreh- und Angelpunkt der Bauphase ist der Neubau der Brücke über den Wesel-Datteln-Kanal und die damit verbundene Anpassung der angrenzenden Infrastruktur. Um die Einschränkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, hat die DB den Bauablauf so optimiert, dass die Strecke zu mehr als 70 Prozent der Bauzeit eingleisig befahren werden kann.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.emmerich-oberhausen.de.
+++ Das hatte die NRZ am 27. Juni 2025 berichtet +++

Auf der wichtigen Ausbaustrecke zwischen Emmerich und Oberhausen hat die Deutsche Bahn (DB) am 1. November 2024 einen umfangreichen Baumarathon gestartet. Bis Mai 2026 bündelt das Projektteam für den dreigleisigen Ausbau ein auf dieser Strecke noch nie da gewesenes Bauvolumen.
Innerhalb von 80 Wochen krempeln Baufachleute der DB die Strecke einmal komplett auf links. Dreh- und Angelpunkt der Bauphase wird der Neubau der Brücke über den Wesel-Datteln-Kanal und die damit verbundene Anpassung der angrenzenden Infrastruktur sein. Um die Einschränkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, hat die DB den Bauablauf so optimiert, dass die Strecke zu mehr als 70 Prozent der Bauzeit eingleisig befahren werden kann.
Ab Freitag, 27. Juni 2025 (21 Uhr) stehen auf der Ausbaustrecke unter anderem Gleisbauarbeiten im Rahmen der Generalsanierung, umfangreiche Arbeiten an diversen Brücken entlang der Strecke, der Einbau von neuen Weichen, Oberleitungsarbeiten sowie der Bau von Schallschutzwänden an. Für diese Arbeiten muss die Strecke bis Sonntag, 24. August 2025 (23.59 Uhr) vollständig gesperrt werden.
Detaillierte Informationen zum Schienenersatzverkehr im Nahverkehr finden Fahrgäste auf zuginfo.nrw. Die Konzepte für die Linien RE 5, RE 19 und RE 49 sind hier abrufbar. Die Auswirkungen und Alternativen für die auf der Umleitungsstrecke betroffenen Linien RE 8 und RE 13 sind hier aufgelistet. Die Züge des Fernverkehrs fahren während des gesamten Bauzeitraums von bzw. nach Amsterdam. Während der Zeit der jetzt anstehenden Vollsperrung werden die Züge über Venlo umgeleitet. Die Fahrzeit verlängert sich um rund 30 Minuten.
Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der DB enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben.
Weitere Informationen zum Projekt stehen auf www.emmerich-oberhausen.de.
+++ Das hatte die NRZ zuvor berichtet +++
Das kommende Wochenende gibt Fahrgästen einen Vorgeschmack auf das Angebot, was sie ab Ende Juni für acht lange Wochen auf der Bahnstrecke Arnheim-Oberhausen erwartet: Ersatzbusse statt Züge. Von Freitag, 13. Juni, um 21 Uhr bis Sonntag, 15. Juni, um 23.59 Uhr ist die Strecke wegen Bauarbeiten der Deutschen Bahn komplett gesperrt.
In dieser Zeit stehen Kabel-, Schallschutz- und Oberleitungsarbeiten sowie Kampfmittelsondierungen an, wie eine Bahnsprecherin auf NRZ-Anfrage mitteilt. Zudem sind unter anderem im Bereich Emmerich weitere vorbereitende Arbeiten für die Generalsanierung geplant. Diese wird in der längsten Sperrpause in diesem Jahr vom 28. Juni bis 24. August fortgesetzt. Dann rollen ebenfalls keine Züge zwischen Arnheim Centraal und Oberhausen Hbf sowie zwischen Wesel und Bocholt.
Wie von den zurückliegenden Totalsperrungen gewohnt, wird wieder ein Schienenersatzverkehr mit Schnellbussen und Bussen eingerichtet, die an allen Bahnhöfen halten. Die aktuellen Ersatzfahrpläne werden in den Online-Auskunftssystemen abrufbar sein. Weitere Informationen gibt es zudem auf dem Portal zuginfo.nrw.
+++ Das haben wir am 10. Mai berichtet +++
Die Vias als Betreiberin der Linie RE 19 sichert ab Montag, 12. Mai, bis vorerst zum Freitag, 27. Juni, den Betrieb von zwei wichtigen Fahrten für alle Reisenden in der Hauptverkehrszeit. Um die Mobilität entlang der Strecke zwischen Düsseldorf und Emmerich zu verbessern, hat sich die Vias in konstruktiver Abstimmung mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) als Aufgabenträger für die externe Unterstützung durch einen zuverlässigen Partner entschieden.
Neue Zugnummern und Fahrzeuge bis Juni 2025
Die Züge 20049 (Abfahrt Emmerich um 6.35 Uhr, Ankunft Düsseldorf Hbf um 8.01 Uhr) und 20044 (Abfahrt Düsseldorf Hbf um 16.12 Uhr, Ankunft Emmerich um 17.40 Uhr) werden bis zum Beginn der nächsten baustellenbedingten Sperrpause am 28. Juni 2025 mit Zügen des Anbieters Lok-Partner GmbH bedient.
Im genannten Zeitraum erhalten die Züge abweichende Zugnummern: 74340 und 89302. Zum Einsatz kommen anstelle der gewohnten Züge blaue Fahrzeuge des Typs n-Wagen. Vias weist darauf hin, dass diese Fahrzeuge nicht barrierearm sind und auch keine erste Klasse anbieten. Die Fahrten sind in den Fahrplanauskunftssystemen hinterlegt und werden über Vias mit Echtzeitdaten beauskunftet.
+++ Das hatte die NRZ bisher berichtet +++
Erneut fallen ab Freitag, 11. April, auf der Bahnlinie RE 19 auf dem Teilstück zwischen Arnhem Centraal und Oberhausen alle Verbindungen aus. Diesmal sind die Gleise auf Grund von Bauarbeiten über zwei Wochen gesperrt. Bis Sonntag, 27. April, müssen Fahrgäste durchgängig auf den Schienenersatzverkehr mit Bussen setzen.
Eingerichtet sind sowohl Schnell- als auch Lokalbusse, die jeweils im 30-Minuten-Takt fahren. Erstere mit Halt in Oberhausen Hbf, Wesel, Emmerich, Emmerich-Elten, Zevenaar und Arnhem Centraal (SEV X-NL), davon einmal stündlich ohne Zwischenhalte zwischen Arnhem Centraal und Emmerich.

Die eingesetzten Ersatzbusse
- SEV Schnellbus Duisburg Hbf - Dinslaken (SEV D)
- SEV Schnellbus Oberhausen Hbf - Wesel (SEV X) wird einmal stündlich von dem SEV Bocholt-Wesel nach Oberhausen Hbf durchgebunden
- SEV Schnellbus mit Halt in Oberhausen Hbf, Wesel, Emmerich, Emmerich-Elten, Zevenaar und Arnhem Centraal (SEV X-NL) davon einmal die Stunde ohne Zwischenhalte zwischen Arnhem Centraal und Emmerich
- SEV Lokalbus Oberhausen Hbf - Wesel (SEV RE 5 und SEV RE 49)
Zu beachten: In Friedrichsfeld wird es bis zum Ende der Bauarbeiten einen neuen Ersatzbahnhof in der Straße Am Industriepark geben.
+++ Das berichtete die NRZ im März +++
Ausfälle beim RE19. Seit dem Morgen und noch bis zum späten Abend sind allein in Richtung Niederlande zwölf Fahrten betroffen, bei denen die Halte in Emmerich, Emmerich-Elten, Zevenaar und Arnhem Centraal entfallen. Einmal wird zudem die Fahrt auf dem gesamten Laufweg zwischen Düsseldorf Hbf und Emmerich gestrichen. Auch in die Gegenrichtung von Arnhem Centraal nach Emmerich fallen zehn Verbindungen aus.
Als Grund für die Einschränkungen gibt der VRR in seiner Zuginfo NRW die „Reparatur an mehreren Zügen“ an. Bereits am Montag waren insgesamt fünf RE-19-Verbindungen zwischen Emmerich und Arnhem Centraal wegen „kurzfristigen Personalausfalls“ ausgefallen, wie es hieß.
Folgende Fahrten in Richtung Niederlande sind von den Ausfällen am Freitag, 14. März, betroffen:
- Duisburg Hbf (5.44 Uhr) - Arnhem Centraal (7.13 Uhr): Teilausfall zwischen Emmerich (6.46 Uhr) und Arnhem Centraal
- Düsseldorf Hbf (6.26 Uhr) - Arnhem Centraal (8.13 Uhr): Teilausfall zwischen Emmerich (7.46 Uhr) und Arnhem Centraal
- Düsseldorf Hbf (7.26 Uhr) - Arnhem Centraal (9.13 Uhr): Teilausfall zwischen Emmerich (8.46 Uhr) und Arnhem Centraal
- Düsseldorf Hbf (10.26 Uhr) - Arnhem Centraal (12.13 Uhr): Teilausfall zwischen Emmerich (11.46 Uhr) und Arnhem Centraal
- Düsseldorf Hbf (11.26 Uhr) - Arnhem Centraal (13.13 Uhr): Teilausfall zwischen Emmerich (12.46 Uhr) und Arnhem Centraal
- Düsseldorf Hbf (12.26 Uhr) - Arnhem Centraal (14.13 Uhr): Teilausfall zwischen Emmerich (13.46 Uhr) und Arnhem Centraal
- Düsseldorf Hbf (15.26 Uhr) - Arnhem Centraal (17.13 Uhr): Teilausfall zwischen Emmerich (16.46 Uhr) und Arnhem Centraal
- Düsseldorf Hbf (16.12 Uhr) - Emmerich (17.40 Uhr): Komplettausfall; es gibt keinen Ersatzverkehr für diese Fahrt
- Düsseldorf Hbf (16.26 Uhr) - Arnhem Centraal (18.13 Uhr): Teilausfall zwischen Emmerich (17.46 Uhr) und Arnhem Centraal
- Düsseldorf Hbf (17.26 Uhr) - Arnhem Centraal (19.13 Uhr): Teilausfall zwischen Emmerich (18.46 Uhr) und Arnhem Centraal
- Düsseldorf Hbf (20.26 Uhr) - Arnhem Centraal (22.13 Uhr): Teilausfall zwischen Emmerich (21.46 Uhr) und Arnhem Centraal
- Duisburg Hbf (21.44 Uhr) - Arnhem Centraal (23.13 Uhr): Teilausfall zwischen Emmerich (22.46 Uhr) und Arnhem Centraal
- Düsseldorf Hbf (22.26 Uhr) - Arnhem Centraal (0.13 Uhr): Teilausfall zwischen Emmerich (23.46 Uhr) und Arnhem Centraal
Folgende Fahrten in Richtung Düsseldorf Hbf bzw. Duisburg Hbf sind von den Ausfällen am Freitag, 14. März, betroffen:
- Arnhem Centraal (7.45 Uhr) - Düsseldorf Hbf (9.33 Uhr): Teilausfall zwischen Arnhem Central und Emmerich (8.06 Uhr)
- Arnhem Centraal (8.45 Uhr) - Düsseldorf Hbf (10.33 Uhr): Teilausfall zwischen Arnhem Central und Emmerich (9.06 Uhr)
- Arnhem Centraal (9.45 Uhr) - Düsseldorf Hbf (11.33 Uhr): Teilausfall zwischen Arnhem Central und Emmerich (10.06 Uhr)
- Arnhem Centraal (12.45 Uhr) - Düsseldorf Hbf (14.33 Uhr): Teilausfall zwischen Arnhem Central und Emmerich (13.06 Uhr)
- Arnhem Centraal (13.45 Uhr) - Düsseldorf Hbf (15.33 Uhr): Teilausfall zwischen Arnhem Central und Emmerich (14.06 Uhr)
- Arnhem Centraal (14.45 Uhr) - Düsseldorf Hbf (16.33 Uhr): Teilausfall zwischen Arnhem Central und Emmerich (15.06 Uhr)
- Arnhem Centraal (17.45 Uhr) - Düsseldorf Hbf (19.33 Uhr): Teilausfall zwischen Arnhem Central und Emmerich (18.06 Uhr)
- Arnhem Centraal (18.45 Uhr) - Düsseldorf Hbf (20.33 Uhr): Teilausfall zwischen Arnhem Central und Emmerich (19.06 Uhr)
- Arnhem Centraal (19.45 Uhr) - Duisburg Hbf (21.15 Uhr): Teilausfall zwischen Arnhem Central und Emmerich (20.06 Uhr)
- Arnhem Centraal (22.45 Uhr) - Duisburg Hbf (0.15 Uhr): Teilausfall zwischen Arnhem Central und Emmerich (23.06 Uhr)
+++ Das haben wir am 10. März berichtet +++
Auf der Bahnlinie RE 19 fallen am Montag, 10. März, einige Verbindungen aus. Betroffen ist am späten Nachmittag und am Abend das Teilstück zwischen Emmerich und Arnhem Centraal. Als Grund gibt der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr in seiner Zuginfo NRW „kurzfristigen Personalausfall“ an.
Es fallen drei Züge in Richtung Niederlande und zwei Züge in Richtung Düsseldorf Hbf bzw. Oberhausen-Sterkrade aus. Konkret sind folgende Fahrten betroffen:
- Düsseldorf Hbf (16.26 Uhr) - Arnhem Centraal (18.13 Uhr): Teilausfall zwischen Emmerich (17.45 Uhr) und Arnhem Centraal
- Düsseldorf Hbf (19.26 Uhr) - Arnhem Centraal (21.13 Uhr): Teilausfall zwischen Emmerich (20.45 Uhr) und Arnhem Centraal
- Düsseldorf Hbf (22.26 Uhr) - Arnhem Centraal (00.13 Uhr): Teilausfall zwischen Emmerich (23.45 Uhr) und Arnhem Centraal
- Arnhem Centraal (18.45 Uhr) - Düsseldorf Hbf (20.33 Uhr): Teilausfall zwischen Arnhem Central und Emmerich (19.09 Uhr)
- Arnhem Centraal (21.45 Uhr) - Oberhausen-Sterkrade (23.02 Uhr): Teilausfall zwischen Arnhem Central und Emmerich (22.09 Uhr)
Laut Zuginfo NRW wird ein Ersatzverkehr (SEV) mit zwei Bussen der Firma Vias Bus eingerichtet. Die Abfahrtzeiten in Emmerich sind jeweils zur Stunde +50 und in Arnheim zur Stunde +45.
+++ Das haben wir am 3. März berichtet +++
Unangekündigt fährt derzeit der RE19 zwischen Emmerich und Arnheim nicht. Laut Zuginfo NRW sind Bauarbeiten der Grund. Streckenbetreiber Vias hat einen Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen dem Emmericher Bahnhof und Arnheim Centraal eingerichtet.
Auch Beeinträchtigung zwischen Obernausen und Emmerich
Bahnreisende sollen die Reiseverbindung kurz vor der Abfahrt des Zuges aber nochmal prüfen. Bis Dienstag, 4. März, 3 Uhr, kommen Züge nur vereinzelt durch.
Außerdem gibt es auch einen Schaden auf der Strecke zwischen Oberhausen und Emmerich. Die Reparatur läuft und soll bis 17 Uhr behoben sein. Die Strecke ist beeinträchtigt. Es komme zu Verspätungen und Teilausfällen. Auch hier müssen Reisende die Zugverbindung kurz vor Antritt prüfen.
+++ Das hatte die NRZ bisher berichtet +++

Die erste längere Vollsperrung der Bahnstrecke zwischen Oberhausen und Arnheim im Jahr 2025 steht an. Nachdem die Betuwe-Linie zuletzt für das Wochenende 18./19. Januar gesperrt war, müssen sich Fahrgäste nun darauf einstellen, dass von Freitag, 21. Februar, 21 Uhr, bis Sonntag, 2. März, 23.59 Uhr, kein Zug fahren wird. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet.
Geplant sind während der Totalsperrung wieder verschiedene Ersatzbuslinien. Lokalbusse verkehren mit allen Halten zwischen Oberhausen Hbf und Wesel, zwischen Oberhausen Hbf und Arnhem Centraal sowie zwischen Wesel und Bocholt. Dazu kommen Schnellbusse, die zwischen Oberhausen Hbf, Wesel, Emmerich und Arnhem Centraal nicht überall stoppen. Direktbusse sind auch zwischen Dinslaken und Duisburg unterwegs. Detaillierte Informationen zum Schienenersatzverkehr finden Fahrgäste auf zuginfo.nrw.

Laut eigenen Angaben setzt die Deutsche Bahn in der angekündigten Sperrpause auf der Ausbaustrecke unter anderem Gleis- und Schallschutzarbeiten um, verlegt Leitungen um und führt Kampfmittelsondierungen durch.
Betuwe-Ausbau: Sperrungen bis Mai 2026
Im Rahmen des Betuwe-Ausbaus bis Mai 2026 wechseln sich dann immer wieder Teil- und Vollsperrungen ab. Die Deutsche Bahn spricht in ihrer Pressemitteilung von „einem noch nie da gewesenen Bauvolumen“. Der Fokus der Arbeiten liegt dabei auf dem rund 3,5 Kilometer langen Bauabschnitt zwischen Voerde-Friedrichsfeld und Wesel. Innerhalb von 80 Wochen krempeln Baufachleute der Bahn die Strecke einmal komplett auf links. Dreh- und Angelpunkt der Bauphase wird der Neubau der Brücke über den Wesel-Datteln-Kanal und die damit verbundene Anpassung der angrenzenden Infrastruktur sein.
Etwa ein Drittel der Zeit wird die Strecke komplett gesperrt, in den übrigen Monaten ist zwischen Friedrichsfeld und Wesel nur ein eingleisiger Betrieb möglich. In diesem Artikel fassen wir die wichtigsten Informationen zum Schienenersatzverkehr und zu den Sperrpausen sowie die Auswirkungen für Pendlerinnen und Pendler aus Oberhausen, Dinslaken, Voerde, Wesel, Hamminkeln, Bocholt, Rees, Emmerich und Arnheim kompakt zusammen.
Welche Züge sind von der Vollsperrung und der Teilsperrung betroffen?
Direkt betroffen sind der RE5, der RE19 und der RE49. Während der Vollsperrungen fallen diese Züge komplett aus, während der Teilsperrungen werden RE5 (Koblenz-Köln-Wesel) und RE49 (Wuppertal-Essen-Wesel) in einem provisorischen Bahnhof in Friedrichsfeld beginnen und enden, dort hat die Bahn auch ein Info-Center eingerichtet. Weil der aber erst am 15. Dezember fertig ist, verzögert sich die Inbetriebnahme.
Der RE 19 soll in den eingleisigen Bauphasen weiterfahren bis Arnheim beziehungsweise Bocholt, er hält allerdings nicht an dem neuen provisorischen Bahnhof. Der RE19 wird während der Vollsperrungen auch auf dem nicht von den Bauarbeiten betroffenen Streckenabschnitt zwischen Wesel und Bocholt ausfallen.
Hintergrund zum Betuwe-Ausbau
- Betuwelinie: Mehr Fernverkehrsanbieter wollen nach Amsterdam
- Bahnland Niederlande: Was die Nachbarn besser machen
- Belastungsprobe: Der Hochleistungskorridor kommt
- Walsumbahn: Die Umleitung, die viel zu spät kommt
- Wesel: Diese Straße wird wegen der Bahn gesperrt
- Voerde: Hier drohen weite Umwege
- Emmerich-Elten: Der Kampf um den Eltenberg
Betuwe-Sperrung: Wie ist der Schienenersatzverkehr organisiert?
Während der Totalsperrungen gibt es verschiedene Ersatzbuslinien, die die Fahrgäste ans Ziel bringen sollen. Im 20-Minuten-Takt fahren Lokalbusse mit allen Halten zwischen Oberhausen und Wesel, einmal pro Stunde fährt der Bus weiter bis Emmerich. Dazu kommt ein 30-Minuten-Takt zwischen Arnheim und Wesel, der aber nicht an allen Haltestellen stoppt. Zwischen Wesel und Oberhausen verkehren alle 15 Minuten Direktbusse ohne Zwischenhalt, Direktbusse im 20-Minuten-Takt sind zwischen Dinslaken und Duisburg unterwegs. Außerdem verbindet ein Bus mit allen Zwischenhalten stündlich die Bahnhöfe von Wesel und Bocholt.
Während der eingleisigen Sperrungen wird ein Ersatzbus lediglich zwischen dem provisorischen Halt in Voerde-Friedrichsfeld und Wesel eingerichtet. Weitere Informationen zum Schienenersatzverkehr finden Fahrgäste auf zuginfo.nrw, dort sind auch die Konzepte für die Linien RE 5, RE 19, RE 44 und RE 49 abrufbar. Kritik an der Informationspolitik zum Schienenersatzverkehr äußerten vor dem Start der Sperrung die Grünen am Niederrhein.
Wann sind weitere Vollsperrungen zwischen Oberhausen und Arnheim geplant?
- In den Osterferien vom 12. bis zum 27. April 2025.
- An den Wochenenden 10. und 11. Mai, 14 und 15. Juni, 6. und 7. Dezember 2025.
- (Weitgehend) in den Sommerferien in NRW, insgesamt vom 28. Juni bis zum 24. August
- In und nach den Herbstferien vom 20. bis zum 31. Oktober 2025.
- In 2026 an den Wochenenden 3. und 4. Januar, 21. und 22. Februar, 21. und 22. März.
- Zum Finale vom 20. April bis zum 17. Mai 2026.
- Dazu kommen noch Vollsperrungen an einzelnen Wochenenden
Welche Arbeiten werden auf der Betuwe-Strecke während der Sperrungen erledigt?
Im Mittelpunkt der Arbeiten zwischen Voerde-Friedrichsfeld und Wesel steht der Neubau der Eisenbahnbrücke über den Wesel-Datteln-Kanal. Die Brücke, die eine Bundeswasserstraße kreuzt, muss laut DB nicht nur für das dritte Gleis erweitert werden, sondern auch für den Schiffsverkehr auf dem Kanal angepasst und 1,5 Meter höher als bisher gebaut werden.
Hierfür werden zunächst die beiden jeweils rund 213 Tonnen schweren Stahlbrücken abgerissen. Um den Anschluss der Brücke an die Strecke herzustellen, passt das Projektteam auch die bestehende Infrastruktur vor und hinter der Brücke der neuen Höhe an. Hierfür tragen die Fachleute im ersten Schritt die bestehende Gleisanlage auf einer Gesamtlänge von drei Kilometern bis zu zwei Meter tief ab. Allein dafür bewegen sie rund 50.000 Kubikmeter Erdreich. Im Nachgang bauen sie den Bahndamm Stück für Stück neu auf. Danach starten hier die Arbeiten für das neue dritte Gleis.
Im Rahmen der anspruchsvollen Arbeiten rund um den Kanal stehen auch der Neubau der Eisenbahnbrücke an der Poststraße sowie der Umbau des Haltepunkts in Voerde-Friedrichsfeld auf dem Programm. Um die vorhandenen Sperrzeiten bestmöglich zu nutzen und das Ausbauprojekt weiter voranzutreiben, ist die DB in allen anderen Bauabschnitten entlang der rund 73 Kilometer langen Strecke zwischen Niederrhein und Ruhrgebiet aktiv. So verlegen die Fachleute beispielsweise circa 16 Kilometer des neuen dritten Gleises in Oberhausen, Dinslaken, Voerde und Haldern.
Zudem bauen Fachleute allein in Dinslaken und Voerde sieben Kilometer neue Schallschutzwände. Zusätzlich zu den Ausbauarbeiten setzt die DB während der Bauzeit umfangreiche Instandhaltungsarbeiten in Form einer Generalsanierung um. Zwischen Emmerich und Oberhausen arbeitet das Unternehmen dabei an der Modernisierung von etwa 30 Kilometern Gleis, der Modernisierung von drei Weichen sowie der Erneuerung der Eisenbahnüberführung an der Brinkstraße in Dinslaken.
Welche Straßensperrungen gibt es in Wesel und Voerde?
Durch den dreigleisigen Ausbau der Betuwe-Strecke wird nicht allein die Geduld der Zugreisenden zwischen Oberhausen und Emmerich auf eine harte Probe gestellt – das Großprojekt hat auch Folgen für den Straßenverkehr. So wird in die Spellener Straße in Voerde immer mal wieder komplett gesperrt im Bereich der Unterführung. In Wesel wird die Kurt-Kräcker-Straße ab dem 1. November zwischen Dinslakener Landstraße und Kreisverkehr für rund einen Monat gesperrt. Anschließend ist die Straße bis Sommer einspurig frei. Wichtig für Nutzerinnen und Nutzer des SEV: Die Busse halten auch in der Zeit der Sperrung der Kurt-Kräcker-Straße an der Friedensstraße.
Allgemeine Fragen und Anworten: Wo halten RE 19, RE 5, und RE 49?
Die Fahrpläne der Linien RE 5, RE 19 und RE 49 beinhalten alle Bahnhöfe und Haltepunkte an der Strecke zwischen Wesel und Oberhausen Hauptbahnhof (Hbf). Auf diesem Abschnitt halten sie in Wesel, Friedrichsfeld, Voerde, Dinslaken, Oberhausen-Holten, Oberhausen-Sterkrade und Oberhausen Hbf. Der RE 19 fährt von Wesel noch bis Emmerich und Arnheim sowie nach Bocholt, von Oberhausen über Duisburg nach Düsseldorf. Der RE 5 ist auf dem gesamten Linienverlauf zwischen Koblenz und Wesel unterwegs und hält unter anderem in Köln und Bonn. Der RE 49 verkehrt zwischen Wesel und Wuppertal und macht unter anderem einen Stopp in Essen.
Wann ist die Betuwe-Linie fertig?
Das Projekt wird die Pendlerinnen und Pendler noch über Jahre begleiten. Die Deutsche Bahn kann derzeit keine genaue Angabe darüber machen, wann der deutsche Teil der Betuwe-Linie zwischen den Niederlanden und Deutschland fertiggestellt sein wird. Laut der Antwort des Verkehrsministeriums NRW auf eine Anfrage der SPD befinden sich aktuell vier von insgesamt zwölf Planfeststellungsabschnitten auf der 72 Kilometer langen Strecke im Bau. Die endgültige Fertigstellung hänge von verschiedenen Faktoren ab und könne derzeit noch nicht konkret abgeschätzt werden, heißt es in einem Bericht der Deutschen Verkehrszeitung. In den kommenden Jahren sind weitere massive Sperrungen auf der Strecke geplant.



