Sie haben Förderanträge geschrieben, hunderte Stunden in die Sponsorenakquise gesteckt und mit Stiftungen verhandelt – und dann doch entschieden: Das diesjährige Open-Source-Festival auf der Düsseldorfer Trabrennbahn in Grafenberg wird das letzte sein. Nach 14 Jahren zieht Philipp Maiburg den Stecker. „Viele in unserem direkten Netzwerk verzichten auf ihr Geld, damit wir das noch einmal machen können. Aber es geht nicht mehr.“ Über anderthalb Jahrzehnte hat Maiburg mit dem Open-Source versucht, ein Programm mit Vielfalt und Anspruch zu machen – so wie es viele Festivalmacher für sich reklamieren.
Festival-Krise
Zum Ende des Open-Source: Festivals müssen kämpfen
An Rhein und Ruhr. Das Open-Source-Festival in Düsseldorf hat nach 14 Jahren sein Aus bekannt gegeben. Viele sehen eine Krise der zahlreichen Open-Air-Festivals.

Ende Juli steigt es zum letzten Mal: Das Open-Source-Festival auf der Galopprennbahn in Düsseldorf-Grafenberg. Die Open-Air-Branche steht im harten Wettbewerb.© Lukas Wiegand
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