Sie haben Förderanträge geschrieben, hunderte Stunden in die Sponsorenakquise gesteckt und mit Stiftungen verhandelt – und dann doch entschieden: Das diesjährige Open-Source-Festival auf der Düsseldorfer Trabrennbahn in Grafenberg wird das letzte sein. Nach 14 Jahren zieht Philipp Maiburg den Stecker. „Viele in unserem direkten Netzwerk verzichten auf ihr Geld, damit wir das noch einmal machen können. Aber es geht nicht mehr.“ Über anderthalb Jahrzehnte hat Maiburg mit dem Open-Source versucht, ein Programm mit Vielfalt und Anspruch zu machen – so wie es viele Festivalmacher für sich reklamieren.

„Es ist ein Verdrängungswettbewerb geworden!“