Westropolis

Premiere: "Wecken und geweckt werden"

Foto: AFP

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Düsseldorf. Die kleine Gruppe von Teenie-Punks vor der Düsseldorfer Black Box hat ein Gerücht gehört. Von einem Film über ihre Idole – Bands wie Mittagspause, S.Y.P.H., Male, Die Toten Hosen & Co. Aber sind sie hier richtig?

In der sauberen Karlstadt, vor diesem schicken Programmkino? "Wo sind denn jetzt die Punker?", fragt einer. "Drinnen, glaub ich." Das stimmt. Sie warten im Foyer. Aber sie sehen nicht aus wie ihre Wiedergänger vor der Tür. Nicht mehr. Sie tragen keine Nietenjacken und Irokesenschnitte. Sie sind auch nicht mehr 18. Manche der Anwesenden haben den Punk in Deutschland miterfunden, sie sind nun Ende 40, Anfang 50.

Es sind nicht alle Ikonen der Szene gekommen, aber ein paar. Da ist Carmen Knoebel, Ex-Betreiberin des Ratinger Hofs. Franz Bielmeier, Herausgeber des ersten deutschen Punk-Fanzines und Gitarrist von Mittagspause. Monique Maaßen von Asmodi Bizarre.

Sie kommen auch im Film zu Wort. 29 Interviews haben die Macher Reda El Scherif und Konstantin Koewius geführt. Die Gesprächpartner sind klug gemischt. Neben Bandmitgliedern wie Peter Hein (Fehlfarben), Jürgen Engler (Male, Krupps) oder Andi Meurer (Tote Hosen) erzählen auch Betreiber von Platten- und Modeläden von ihrem Leben mit Punk. So entsteht ein Panorama, das über die rein musikalische Seite der Szene hinausgeht.

...mehr auf Westropolis.

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