Mehrzweck-Arenen, imposante Lichtshow, Laserflackern noch und nöcher: Wer in den vergangenen Jahren ein Konzert von Christopher von Deylen alias Schiller besuchte, bekam die ganz große Show geboten – zuletzt aber nicht mehr in für Künstler und Veranstalter zufriedenstellender Auslastung. Die kommende Tournee führt von Deylen laut Ankündigung „dorthin zurück, wo elektronische Musik ihre unmittelbarste Kraft entfaltet.“
In kleinen Clubs mit einigen Hundert Gästen Kapazität führt Schiller im Herbst 2027 das Programm „Zenith“ auf. Bekannte Klassiker aus dem Repertoire wie „Das Glockenspiel“ oder „Ruhe“ begegnen neuen Kompositionen, der Künstler betont, nicht gerade selbstverständlich für elektronische Musik: „Alles live! Ich spiele Echtzeit-Kompositionen, die sich jeden Abend mit dem Publikum verändern können.“ Jeder Auftritt soll „eine eigene Reise ins Unbekannte“ feiern.
Schiller auf „Zenith“-Tour: Sechs Shows in NRW
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Seine Türme von Synthesizern, Samplern, Drumcomputern und Sequencern baut der 56-Jährige gleich in sechs Städten in Nordrhein-Westfalen auf: Karten für die Konzerte in Münster (30.10. Jovel), Bielefeld (17.11. Lokschuppen), Köln (18.11. Gloria), Essen (19.11. Weststadthalle), Krefeld (20.11. Kulturfabrik) und Bochum (21.11. Zeche) sind nun ab ca. 50 Euro erhältlich.
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Zudem spielt Schiller zwei Open-Air-Shows im Sommer: Am 7.8.27 tritt er im Dinslakener Burgtheater auf, am 4.9. im Rahmen des Zeltfestivals Ruhr am Kemnader See. Karten für die Konzerte kosten ca. 62 Euro.



