Auch im neuen Jahrgang rückt das Dortmunder Klangvokal Musikfestival die menschliche Stimme in den Mittelpunkt. Das Programm 2026 reicht von Pop und Jazz über Oper bis hin zur Chormusik.
Hier eine Übersicht der Schwerpunkte. Im Bereich Oper und Belcanto zeigen konzertante Aufführungen die Bandbreite vokaler Gestaltung von der Barockzeit bis zum italienischen Belcanto. Es sind Jean-Philippe Rameaus „Les Boréades“. Die internationale Koproduktion unter der Leitung von Reinoud Van Mechelen ist deutschlandweit exklusiv in Dortmund zu hören (22. Mai, Orchesterzentrum NRW). Der weltweit gefeierte Tenor Pene Pati präsentiert neapolitanische Kanzonen, begleitet vom Barockorchester Il Pomo d’Oro am 29. Mai (Konzerthaus Dortmund). Auf der gleichen Bühne gibt es am 7. Juni Gaetano Donizettis Oper „La favorite“. In den Hauptpartien wirken Varduhi Abrahamyan, Kang Wang und Germán Enrique Alcántara mit. Es spielt das WDR Funkhausorchester unter Antonino Fogliani.

Der Schwerpunkt Chormusik wird üppig gestartet am 30. Mai (St. Reinoldi) mit Joseph Haydns Oratorium „Die Jahreszeiten“ mit Karolina Bengtsson, Daniel Behle und Manuel Walser sowie dem Dortmunder Bachchor und der Neuen Philharmonie Westfalen. Der Jugendkonzertchor Dortmund führt am 6. Juni unter dem Titel „Frieden ruht in meinem Herzen“ Werke von Schütz, Homilius, Beach und Whitacre auf (Reinoldisaal). In der Marienkirche präsentiert am 10. Juni das Sollazzo Ensemble Musik aus dem erst 2014 wiederentdeckten „Leuven-Chansonnier“ auf historischen Instrumenten. Unschlagbar in der Dimension auch 2026: Beim „Fest der Chöre“ treten über 180 Ensembles aus Dortmund und der Region auf, am 13. Juni in der ganzen Dortmunder Innenstadt.
In den Bereich Pop, Jazz und Familie integriert Klangvokal verschiedene Genres und Formate: Am 15. Mai lädt das Eröffnungskonzert - erstmals dem Pop gewidmet ! - zu einer Reise „Back to the 90s“: Hits von Nirvana, den Spice Girls und anderen Künstlern der 1990er Jahre werden von Solisten und der Neuen Philharmonie Westfalen ins Konzerthaus gebracht. Weiter gibt es im „Domicil“ Jazz-Clubkonzerte mit Cyrille Aimée und Andrea Motis. Dort richtet sich am 17. Mai das „SOUNDZZ“-Familienkonzert mit dem Trio Luah besonders an junge Zuhörer. red
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