Das Kinofest Lünen zeichnet in diesem Jahr Hape Kerkeling mit dem Ehrenpreis „NIKE“ für sein Lebenswerk aus. Das 35. Festival findet vom 1. bis 7. Juni 2026 statt und eröffnet am 1. Juni mit der Preisverleihung sowie der Premiere von Kerkelings aktuellem Film „Horst Schlämmer sucht das Glück“. Die Auszeichnung ist mit 15.000 Euro dotiert.
Kerkeling ist seit mehr als drei Jahrzehnten in der deutschen Unterhaltungsbranche präsent. Bekannt wurde er Mitte der 1980er Jahre mit TV-Formaten wie „Känguru“ und „Total Normal“. Figuren wie der Reporter Horst Schlämmer oder seine Parodien, etwa auf Königin Beatrix, prägten sein Profil als Comedian, Moderator, Schauspieler, Autor und Parodist. Im Kino wirkte er unter anderem in „Kein Pardon“ (1993), „Club Las Piranjas“ (1995) und „Extrawurst“ (2026) mit. Als Synchronsprecher lieh er internationalen Produktionen wie „Kung Fu Panda“ und „Die Eiskönigin“ seine Stimme.
Vollstänidges Programm am 8. Mai
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Auch als Autor ist Kerkeling erfolgreich: Sein Reisebericht „Ich bin dann mal weg“ wurde zum Bestseller und wie seine Autobiografie „Der Junge muss an die frische Luft“ verfilmt. Für sein künstlerisches Werk und gesellschaftliches Engagement erhielt er mehrfach Auszeichnungen. Lünens Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg und Festivalleiterin Sonja Hofmann betonen die Bedeutung von Kerkelings Arbeit: „Seine bewegende Rede anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung des KZ Buchenwald hat nochmal eindrucksvoll gezeigt, dass Hape Kerkeling eben nicht nur ein Komiker von Weltformat ist, sondern jemand, dem die Menschen in unserem Land auch bei ernsten Themen aufmerksam zuhören – und der sie stets mit dem richtigen Tonfall erreicht“, sagte Förster-Teutenberg. Das vollständige Programm des Kinofests Lünen wird am 8. Mai bekannt gegeben. red





