Mit der Zusage über eine Förderung in Höhe von fast einer Million Euro kann die Streetart-Route Ruhrgebiet umgesetzt werden. Das hat die Ruhrtourismus GmbH mitgeteilt, die die neue Erlebnistour umsetzen wird. Die Route soll Street-Art und Städtetourismus verbinden.

Geplant sind acht neue großformatige Fassadenarbeiten, zudem werden rund 20 bestehende Graffiti einbezogen. Geplant ist auch ein besonderes Kunstwerk „mit internationaler Strahlkraft“, wie es heißt. Bis zu 15 urbane Wander-Trails mit sieben bis fünfzehn Kilometern Länge verbinden ausgewählte Werke und führen durch verschiedene Quartiere. Künstlerinnen und Akteure der Urban-Arts-Szene werden in digitalen Storys und Porträts vorgestellt. Die neuen Werke erhalten außerdem Augmented-Reality-Elemente: Mit Hilfe des Smartphones wird die Kunst so zum Leben erweckt.

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Street-Art als neues Gesicht einer kreativen Region

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Mit dem neuen Förderprojekt sollen Street‑Art und Städtetourismus stärker miteinander verknüpft werden – von der Reiseplanung bis zum eigentlichen Erlebnis vor Ort. „Street‑Art ist tief mit der jüngeren Geschichte des Ruhrgebiets verwurzelt – sie erzählt vom Wandel, vom Aufbruch und vom Lebensgefühl dieser Region“, heißt es von der Ruhrtourismus GmbH.

Städtetouristen werden die komplette Route ab Ende 2027 erwandern können. red