Dortmund setzt seinen Gastarbeitern ein Denkmal: Mehr als 100 Entwürfe wurden eingesendet, am Ende blieben noch acht, aus denen eine Jury den Siegerentwurf auswählt. Wir zeigen die Ideen.

„Arbayt - Denkmal für Gastarbeiter*innen“ heißt dieser Entwurf der Braunschweigerin Esra Oezen. Sie möchte damit kein „erhabenes Denkmal“ schaffen sondern eines, das zur Auseinandersetzung einlädt. Dabei spielt es vor allem mit Sprachen verschiedener Herkunftsländer.© Stadt Dortmund | Roland Gorecki

Mit „The Source. Ein Brunnen“, hat der Düsseldorfer Friedrich Ludmann seine Vision eines Gastarbeiterdenkmals überschrieben. Der Brunnen bzw. das Bassin von „The Source“ besteht aus einem modellartigen Zechenförderturm, der dem Doppelbockturm der Zeche Gneise-
nau in Dortmund-Derne nachempfunden ist. Der Rahmen des Brunnens bietet Sitzgelegenheiten.© Stadt Dortmund | Roland Gorecki

„Gast“ heißt dieses Werk von Burak Güller aus Wuppertal: „Der Entwurf wurde bewusst so gewählt, dass er sich von traditionellen Denkmälern abhebt und zu einem lebendigen Ort der Begegnung und des Austauschs wird“, schreibt der Künstler zu seiner Idee.© Stadt Dortmund | Roland Gorecki



