„On Motherhood“ heißt die Ausstellung der Künstlerin Dolors Planiol, die ab Dienstag, 21. Januar, im Düsseldorfer Landtag zu sehen ist. Das Projekt ist in Zusammenarbeit mit der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe entstanden und soll Teil der Debatte zu einer möglichen Neuregelung des Paragrafen 218 ein. Demnach können sich Frauen bis heute strafbar machen, wenn sie eine ungewollte Schwangerschaft abbrechen. Eine von der Ampelkoalition angestrebte Reform des Gesetzes aus der Kaiserzeit wird zeitlich kaum noch zu stemmen sein: Am 11. Februar ist der letzte Sitzungstag vor der Bundestagswahl. Die öffentliche Anhörung zur Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen im Rechtsausschuss läuft am 10. Februar.

In der Ausstellung Planiols soll es aber nicht nur um die Selbstbestimmung der Frau gehen: Die Fotografien erzählen von der Mutterschaft und all den damit verbundenen Erwartungen an Frauen. Dolors Planiol hat Geschichten über Mutterschaft künstlerisch umgesetzt. Dabei kommen Frauen mit und ohne Kinder zu Wort.

Die Lebensrealitäten und Perspektiven von Frauen müssen in gesellschaftlichen Debatten immer Berücksichtigung finden.

Berivan Ayma, Vizepräsidentin des Landtags.

Die Vizepräsidentin des Landtags, Berivan Aymaz, wird die Ausstellung eröffnen. Sie sagt: „Diese Ausstellung gibt Frauen Raum, ihre Geschichten und Gefühle zu teilen. Die Lebensrealitäten und Perspektiven von Frauen müssen in gesellschaftlichen Debatten immer Berücksichtigung finden. Dabei gilt es, das Recht von Frauen auf Selbstbestimmung anzuerkennen und ihnen gute Rahmenbedingungen und ausreichende Beratungsangebote rund um Schwangerschaft zur Verfügung zu stellen.“

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Die Ausstellung wird bis zum 31. Januar 2025 im Landtag gezeigt. Die Eröffnung ist am Dienstag, 21. Januar, um 13.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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