Was ein Prepper ist? Keine Ahnung, hätte ich noch letzte Woche gesagt. Und Sie? Inzwischen weiß ich: Das Wort kommt vom englischen „to prepare“, also sich oder etwas vorbereiten. „Prepper“ sind Menschen, die sich auf das Schlimmste vorbereiten: den Untergang, global oder regional, die Apokalypse, wie man in den guten alten Zeiten sagte. Sie ist ganz unvermeidlich, ob als Naturkatastrophe, als Krieg, als Aufstand der Massen oder als Angriff aus der Galaxis. Aber man kann auch das finale Desaster überleben, vielleicht in einem Erdloch in Brandenburgs Wäldern (denn natürlich wird Berlin zerstört sein).
Die deutsche Prepper-Szene ist vielgestaltig, da gibt es Naturfreaks, Paranoiker, Verschwörungstheoretiker aber auch rechtsextreme Gruppen wie die „Reichsbürger“. Die einen bunkern Raviolidosen, die anderen bauen Kellerbunker und wieder andere bereiten mit Sturmgewehren den Umsturz des verhassten „Systems“ vor.
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