Aufregend: „Joseph und seine Brüder“ neu kommentiert
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„Ein Mann, der die Macht braucht, nur weil er sie hat, gegen Recht und Verstand, der ist zum Lachen.“ Und wohl auch zum Fürchten. Sage einer, Thomas Manns Opus magnum, der vierbändige Bibel-Roman „Joseph und seine Brüder“, dieses jüdisch-griechisch-ägyptische Familienepos, sei nicht aktuell. Dieser „humanistische Erziehungsroman“ der Menschheit, wie ihn manche nannten und ihn gleichrangig neben Cervantes „Don Quijote“ und Shakespeares „Hamlet“ stellen, ist jetzt in der Thomas-Mann-Werkausgabe des S. Fischer Verlages zum ersten Mal umfassend textkritisch ediert worden.

