Goldene Palme geht nach Japan
Cannes.
Mit der Vergabe der Goldenen Palme an den japanischen Regisseur Hirokazu Kore-eda für sein Familiendrama „Shoplifters“ ist am Samstagabend das 71. Filmfestival von Cannes zu Ende gegangen. Den Grand Prix verlieh die Jury an den Amerikaner Spike Lee und seine Satire über einen Afroamerikaner, der den Klu Klux Klan unterwandert, „BlacKkKlansman“. Eine weibliche Regisseurin, auf dem Festival stets unterrepräsentiert, erhielt in Cannes den Spezialpreis: Nadine Labaki (Libanon) nahm ihn für „Capharnaum“ entgegen, in dem sie Kinderarmut in Beirut anprangert.

