Hagen.
Wenn das Auto zur Waffe wird
Hagen.
Den Begriff des Piloten-Suizids kennt die Fachwelt. Doch immer häufiger werden auch Autos zur Waffe in mörderischer oder selbstmörderischer Absicht. Im Jahr 2012 kam es zu einer regelrechten Serie von Geisterfahrer-Suiziden, bei der insgesamt 16 Menschen starben. Manfred Wolfersdorf, Ärztlicher Direktor des Bezirkskrankenhauses Bayreuth und Leiter des Referats für Suizidforschung bei der psychiatrischen Fachgesellschaft DGPPN, hat seinerzeit im Interview mit dem Focus konstatiert, dass die Selbstmordmethoden an Härte zunehmen. Die Gewalttätigkeit richte sich nicht nur gegen die eigene Person. „Es werden auch Unbeteiligte mit einbezogen“, so der Wissenschaftler.

