Die Schatten in der Welt der sorglosen Kreise
Es ist nicht nur vieles weiß in Markus Günthers erstem Roman, auch die Bauweise und die Inneneinrichtung des Hauses, in dem die erzählerische Miniatur spielt, ist von edler Schlichtheit. Die beiden Menschen, um die es geht, gehören zu den sorglosen Kreisen: er ein Erfolgs-Architekt, der über der genialsten Lösung für eine neue Kunsthalle grübelt, sie eine Richterin, die genügend Sinn und Erfüllung im Beruf findet, um nicht zu sehr damit zu hadern, dass sich Nachwuchs nicht einstellen wollte.

