Das Ruhrgebiet hat sich schon oft neu erfunden. Wo früher Kumpel in den Stollen einfuhren, stehen heute Hochschulen und moderne Industrien. Die Emscher fließt wieder sauber, Halden sind Freizeitorte geworden. Aber: Der große Umbruch ist noch nicht abgeschlossen.
Zukunftschance oder Stillstand
„Das Ruhrgebiet kann Vorreiter für Klimaschutz und neue Industrie werden – oder ins Hintertreffen geraten. Es kommt auf den Mut an, jetzt die richtigen Entscheidungen zu treffen“, sagt der Herner Oberbürgermeister Frank Dudda. Er ist auch der SPD-Spitzenkandidat für das Ruhrparlament. Am 14. September wird auch das gewählt und die Menschen im gesamten Ruhrgebiet entscheiden, ob sie dabei die Weichen richtig stellen wollen.

Die SPD setzt dabei auf den Ausbau der Wasserstoffwirtschaft, bessere Infrastruktur und vor allem auf soziale Sicherheit: Kein Stadtteil soll aufgegeben, kein Mensch zurückgelassen werden. Mit diesem Programm überzeugt sie Expertinnen und Experten, die schon lange fordern, dass das Ruhrgebiet gestärkt werden kann.
Der 14. September als Schlüsselmoment
Am 14. September wird das Ruhrparlament gewählt. „Das ist der Tag, an dem wir entscheiden: Werden wir Zukunftsregion oder verpassen wir die Chance?“, betont Dudda.



