Fukushima

Fritz Nöpel:

Fritz und Eiko Nöpel

Fritz und Eiko Nöpel

Foto: WR

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Kamen. Fritz Nöpel hat Japan im Oktober besucht. Gemeinsam mit Sportfreunden und Verwandten reiste er in das Land, in dem er einst selbst gelebt hat, seine Frau Eiko lieben und die Kampfkunst kennenlernte. Dieses Mal im Gepäck: Ein Scheck in Höhe von 13 000 Euro, gespendet für bedürftige Menschen im Erdbebengebiet.

„Die Japaner spüren mittlerweile, dass nicht immer die ganze Wahrheit rüberkommt, wenn es um die Folgen des Reaktorunglücks in Fukushima geht“, sagt Fritz Nöpel. „Sie sind misstrauisch geworden.“ Das Unglück habe zu einem Umdenken geführt. „Es hat sich eine regelrechte Bewegung gegen Atomkraft entwickelt, immer wieder gruppieren sich irgendwo Menschen, um für den kompletten Ausstieg zu demonstrieren,“ hat der Kamener beobachtet.

„Es wundert mich, dass sie so kritisch geworden sind, aber das ist das eigentlich Positive an dieser schrecklichen Geschichte.“

Die Angst vor neuen Erdbeben sei sehr groß. Und was das Essen anbelangt: Beim in Japan so geschätzten Fisch halten sich die meisten nun zurück. Und wenn überhaupt, dann essen sie den aus dem Nordmeer.

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