Katholiken in Ennepetal trifft es am härtesten
Pfarreientwicklungsprozess.
Es scheint, die Katholische Kirche im Bistum Essen begeht aus Angst vor der Zukunft „Selbstmord“. So jedenfalls kommt mir der vom Bischof Dr. Overbeck vorangetriebene Pfarreientwicklungsplan vor. Den Pfarrgemeinden wurden genaue Vorgaben zur künftigen finanziellen Ausstattung mitgegeben, um auf diesen Grundlagen ein pastorales Konzept für die Zukunft zu erstellen. So erhält die Pfarrgemeinde vom Bistum in Zukunft für jedes Gemeindemitglied 15,3 Euro im Jahr. Hinzu kommen noch Gremien- Flächen- und Gebäudezuschlag und eine Zuwendung für eine muttersprachliche Gemeinde mit eigenem Kirchengebäude. Bei den Kostensteigungen rechnet man bei den Personalkosten mit +2,5 Prozent und den Energiekosten mit +3,5 p. A. . Unter diesen Vorgaben fällt es schwer, die Kirchengebäude zu erhalten. Hinzu kommt, dass es immer weniger Berufungen gibt. (...) Somit müssen die Laien mehr Verantwortung tragen. Herausgekommen ist der Entwurf für das Votum über das die WR/WP ausführlich und sachlich berichtet hat. Mein Dank an die Redaktion.

